Horror für HinterbliebeneLeere Särge und falsche Asche beerdigt: Bestattungsunternehmen hortet Leichen

Ein wahrer Schock für alle betroffenen Familien!
Die ganze Gemeinde ist besorgt: Wessen Leichen sind nicht verbrannt oder beerdigt worden? Das Bestattungsunternehmen Legacy aus der englischen Gemeinde Hull soll mehrere Tote versteckt haben, um so vermutlich Geld zu sparen.
Leichen und vermutlich menschliche Asche in Bestattungsunternehmen entdeckt
35 Leichen haben die Ermittler von Freitag bis Samstag (9. März) aus dem in Hull ansässigen Unternehmen geborgen. Nur wenige Tage später entdeckten sie auch vermutlich menschliche Asche, die noch untersucht werden muss.
Louisa Millington ist eine Betroffene, die vorerst mit der Ungewissheit leben muss. Ihr Mann Carl starb im Alter von 42 Jahren im November. Sie beauftragte das Bestattungsunternehmen, seine Leiche einzuäschern. „Ich kann nicht weinen, ich kann nicht wütend werden. Ich fühle mich einfach wirklich wie betäubt. Ich weiß einfach nicht, was ich denken soll. Ich weiß es einfach nicht“, sagte die verzweifelte Witwe im Interview mit Sky News. „Ich habe nicht das Gefühl, dass Carl zur Ruhe kommen kann, weil die Dinge einfach immer wieder hochkommen.“
Witwe soll jetzt ihren seit Monaten toten Mann identifizieren
Eine Frau aus Beverley, East Yorkshire, ist ebenso betroffen. Sie und andere Familienmitglieder hatten dem Bestattungsunternehmen viel Geld gezahlt, um die Asche ihres Mannes in Kristallschmuck zu verwandeln. „Jetzt haben sie herausgefunden, dass er nicht eingeäschert wurde, sondern die ganze Zeit im Gefrierschrank lag“, so ein Freund der Familie zu The Telegraph. Die Polizei habe die Leiche nach einer Razzia bei Legacy International Funeral Directors gefunden. Wessen sterbliche Überreste hat die Familie also nach dem Tod des Mannes im Juli 2023 übergeben bekommen? „Seiner Witwe wurde jetzt von der Polizei mitgeteilt, dass sie die Leiche ihres toten Mannes identifizieren muss – stellen Sie sich das vor“, erzählte der Freund weiter.
Die Gemeinde ist verunsichert. Über 1.000 besorgte Anrufe seien bei der Polizei eingegangen. Wessen verstorbener Familienangehöriger gehört noch dazu? Die geborgenen Leichen sollen in der städtischen Leichenhalle von Hull identifiziert werden.
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Zwei Verdächtige gegen Kaution freigelassen
Alle drei Filialen des Unternehmens – zwei in Hull und eine in Beverley – sollen laut Polizei durchsucht worden sein, nachdem es einen Bericht über Bedenken hinsichtlich der „Lagerungs- und Managementprozesse im Zusammenhang mit der Pflege von Verstorbenen“ gegeben hatte.
Ein 46-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau waren festgenommen worden. Der Verdacht: keine menschenwürdige und rechtmäßige Bestattung, Betrug durch falsche Angaben und durch Amtsmissbrauch. Die umfangreichen Ermittlungen dauern noch an. Mehr als 120 Beamte sollen an dem Fall arbeiten. Die beiden Tatverdächtigen sind gegen Kaution freigekommen.
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Bestattungsunternehmen steckte offenbar in finanziellen Schwierigkeiten

Das Familienunternehmen gehöre Robert Bush, einem verheirateten Mann. Der zweifache Vater und seine Tochter – eine Ingenieurabsolventin – sollen das Bestattungsunternehmen geführt haben. In den letzten Jahren soll die Firma laut Medienberichten Probleme gehabt haben, überfällige Rechnungen zu bezahlen. (gsc)
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