Von wegen Wundermittel?!

Laut neuer Studie: CBD-Öl soll Leberschäden verursachen

Was steckt wirklich hinter dem CBD-Hype?
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20. Juni 2019 - 19:54 Uhr

Hat das Wundermittel auch seine Schattenseiten?

Schmerzen, Entzündungen, Schlaf- und Hautprobleme – all das soll dank Cannabidiol (CBD) verfliegen. Kein Wunder, dass das Produkt in letzter Zeit vor allem in den USA der neue Trend ist. Laut einer Studie der University of Arkansas for Medical Science hat das angebliche Wundermittel jedoch auch seine Schattenseiten: Produkte, die einen Bestandteil der Cannabispflanze enthalten, sollen Leberschäden verursachen. Ist der Hype um das Öl in Gefahr?

Möglicherweise entstehen nur bei Überdosierung Schäden

Die Forscher haben herausgefunden, dass Menschen CBD-Öl zwar als vermeintlich gesündere Alternative zu herkömmlichen Schmerzmittel verwenden, die Produkte aber negative Auswirkungen auf die Leber haben können. Wie das "Forbes"-Magazin berichtet, lag die schädliche Dosis bei 10 bis 20 Miligramm mehr als Konsumenten durchschnittlich zu sich nehmen. Möglicherweise verursacht das Öl also nur Leberschäden, wenn zu viel davon eingenommen wird. Laut Igor Koturbash, dem Leiter der Studie, müssen aber zunächst weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um einen sicheren Zusammenhang zwischen Cannabidiol und Leberschäden belegen zu können.