Süße Wunderwaffe

Krasse Wirkung: Diesen Effekt hat ein Stück dunkle Schokolade auf den Körper

Frau beißt von Tafel dunkler Schokolade ab.
Dunkle Schokolade hat – in Maßen – gleich mehrere positive Auswirkungen auf Ihren Körper.
iStockphoto

Je höher der Zuckeranteil, desto glücklicher macht dunkle Schokolade – so die überholte Meinung. Inzwischen haben Forscher in unterschiedlichen Studien herausgefunden, dass der Kakaogehalt über die Stimmung entscheiden kann. Aber nicht nur fürs Gemüt ist dunkle Schokolade eine Geheimwaffe …

Warum ist dunkle Schokolade so gesund?

Kognitive Fähigkeiten, das Immunsystem, die Verdauung, das Gedächtnis und sogar die Sehkraft soll der Verzehr dunkler Schokolade positiv beeinflussen – aber woran liegt das? In erster Linie ist der hohe Gehalt an Flavonoiden dafür verantwortlich. Dabei handelt es sich um wertvolle Antioxidantien, die den Körper vor sogenannten "freien Radikalen" schützen. Diese freien Radikale werden einerseits im Laufe verschiedener Stoffwechselprozesse vom Körper selbst gebildet, zum anderen entstehen sie durch schädliche äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, Zigarettenrauch oder Umweltgifte. So können die Flavonoide die Gesundheit des Gehirns und Herz-Kreislauf-Systems unterstützen und sogar entzündungshemmend wirken.

Dunkle Schokolade reduziert das Diabetes-Risko

Diabetes vorzubeugen, indem man Schokolade isst? Kaum vorstellbar! Dennoch ist der tägliche Verzehr kleiner Zartbitterschokoladen-Stückchen gerade dafür zu empfehlen. Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent enthält nämlich weniger Zucker als die helleren Sorten und verbessert dank eines höheren Polyphenolgehalts (einem sekundären Pflanzenstoff) den Zuckerstoffwechsel und kann den Blutdruck senken. Das kann das Risiko, an Diabetes zu erkranken, nachweislich reduzieren.

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Und die Schönheit? Ist dunkle Schokolade sogar gut für die Haut?

Klingt seltsam, ist aber bewiesen: Zartbitterschokolade ist gut für die Haut! Neben einem leichten UV-Schutz wird ihr zugeschrieben, die Haut gesund und jung zu halten. Und zwar dank vieler Mineralstoffe, wie Kupfer, Eisen und Magnesium, die beispielsweise dabei unterstützen, die Produktion des straffenden Proteins Kollagen zu fördern.

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Dunkle Schokolade für eine gesunde Verdauung

Während weißer und Vollmilch-Schokolade eine eher verstopfende Wirkung nachgesagt wird, verhält es sich bei zarter Bitterschokolade ganz anders. Nämlich gegenteilig: Dunkle Schokolade unterstützt die Verdauung wie ein Präbiotikum, das die Entwicklung einer gesunden Darmflora fördert. Zudem führt dunkle Schokolade auch zur Vermehrung der guten Darmbakterien, der Probiotika, die sonst eher in Lebensmitteln wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir oder Joghurt zu finden sind. So hilft dunkle Schokolade dem Körper dabei, Nährstoffe besser aufzunehmen und den Stoffwechsel anzukurbeln.

Abnehmen mit dunkler Schokolade?

Klingt zu schön, um wahr zu sein. Aber: Der US-Neurowissenschaftler Will Clower rät in seinem Buch "Eat Chocolate, Lose Weight"* dazu, 20 Minuten vor einer Mahlzeit ein kleines Stück dunkler Schokolade langsam zu essen. Das Sättigungshormon Leptin signalisiere dem Gehirn dann ein Sättigungsgefühl, das die zusätzliche Nahrungsaufnahme reduziert.

Eine weitere Studie aus den Niederlanden hat zudem belegt, dass dunkle Schokolade die Konzentration des appetitanregenden Hormons Ghrelin senkt und somit den Appetit mindert. Der Studie zufolge solle es später sogar reichen, an der Schokolade zu riechen, um sich satt zu fühlen.

Wichtig aber: Beim Abnehmen mit Schokolade sind die Menge und der Kakaogehalt ausschlaggebend, denn bereits 30 Gramm Bitterschokolade mit mindestens 60 Prozent Kakaoanteil haben etwa 170 Kilokalorien. Mehr als ein Stück pro Tag sollte man also nicht essen, wenn man Gewicht verlieren möchte.

DIY-Schokolade – so macht sie noch glücklicher!

Der Gedanke an Schokolade hebt bereits die Stimmung – aber noch besser ist: der Verzehr. So belegt eine Studie des University College London, dass Menschen, die regelmäßig Zartbitterschokolade essen, eine 70 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit für depressive Anzeichen hatten. Doch was verursacht die Glücksgefühle? Unter anderem der Stoff Phenylethylamin, der in Kakaobohnen vorkommt.

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Wie immer gilt: In Maßen statt in Massen genießen!

Die vielen positiven Effekte, die Zartbitterschokolade auf unseren Körper haben kann, sollten trotzdem nicht dazu verleiten, zu viel des Guten zu essen. Aber mit einem Stück dunkler Schokolade am Tag macht man nichts verkehrt – im Gegenteil!

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