Seit Beginn der Pandemie

Knapp 33.500 Corona-Verstöße bescheren Hamburg über 2,5 Millionen Euro Bußgeld

Menschenleere Hamburger Innenstadt während der Ausgangssperre.
Menschenleere Hamburger Innenstadt während der Ausgangssperre.
© imago images/Hanno Bode, HANNO BODE via www.imago-images.de, www.imago-images.de

21. April 2021 - 9:36 Uhr

Hamburg ist streng - das zeigt die Bilanz

Immer wieder wird deutlich: Hamburg greift durch, wenn es um die Corona-Regeln geht. Von Lockerungen ist hier selten die Rede – eher noch Verschärfung und Kontrolle! Und das macht sich jetzt auch in einer vorläufigen Bilanz der Ordnungswidrigkeiten in der Hansestadt bemerkbar. Zuvor hat die BILD berichtet.

Über 3000 Mal wurden Rechtsmittel gegen das Bußgeld eingelegt

Seit dem Frühjahr 2020 beherrscht die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft. Seitdem gibt es Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln, Maskenpflicht und und und. Regeln, die es zuvor noch nie in Deutschland gab. Diese Regeln sind in der Corona-Eindämmungsverordnung festgehalten und für viele anscheinend nicht ernst zu nehmen. Seit Beginn der Pandemie zählt die Innenbehörde 33.451 Verfahren wegen Verstößen gegen eben diese Eindämmungsverordnung. 22.352 Bußgeldbescheide wurden erteilt, gegen die 3.309 Mal Einspruch erhoben wurde. 1.753 Verfahren wurden daraufhin wieder eingestellt.

Prominentester Sünder: Hamburgs Innensenator

Doch über 20.000 Bußgeldbescheide, genauer 20.599, wurden wirksam und bescherten der Stadtkasse ein Plus von 2.525.822,28 Euro. Für verschiedene Verstöße drohen verschiedene, teils saftige Strafen. Und das musste in der Vergangenheit ausgerechnet Hamburgs Innensenator am eigenen Leib spüren. Weil Andy Grote (SPD) mit einigen Freunden seine Wiederwahl als Senator feierte, obwohl das in dem Maß aus Infektionsschutzgründen nicht erlaubt war, musste der Senator 1000 Euro Strafe zahlen.

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