Hoffnung für Hope

Karin rettet Hündin im Thailand-Urlaub - Jetzt sucht Hope ein neues Zuhause in Deutschland

Jetzt sucht Hope ein neues Zuhause in Deutschland Karin rettet Hündin im Thailand-Urlaub
02:41 min
Karin rettet Hündin im Thailand-Urlaub
Jetzt sucht Hope ein neues Zuhause in Deutschland

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Ihr Name ist Programm: Hope heißt die Hündin, die das Leben nach einem Unfall auf nur drei Beinen bestreiten muss. Wie sie ihr Bein verloren hat und warum sie nun ein neues Zuhause sucht – im Video!

Plötzlich war da Reifenquietschen und ein Hund schrie auf

Dieser Urlaub war so viel mehr als Sonne, Strand und Meer für Karin Podbiol aus Bad Wildungen: Auf ihrer Rundreise durch Thailand rettete sie Hündin Hope das Leben. Obwohl es schon zehn Monate her ist, merkt man die großen Emotionen der Vorsitzenden des örtlichen Tierschutzvereins, als sie den Vorfall mit der Hündin im RTL-Interview schildert: Als sie mit ihrem Freund am Hafen der Insel Ko Samui sitzt, wird sie Zeugin einer schrecklichen – und in Thailand leider alltäglichen – Szene: Ein Straßenhund wird überfahren. „Plötzlich war da Reifenquietschen - Aufschreie. Der Schrei kam von einem Hund. Das war meine größte Angst in Thailand, dass man so etwas miterleben muss bei Straßenhunden.“

 „Wenn du das überlebst, verspreche ich dir, dass ich dich nach Deutschland bringe.“

Der Unfallverursacher fährt einfach weiter, zu alltäglich sind hier solche Vorfälle. Karin und ihr Freund transportieren das leidende Tier mit Einheimischen auf einem Transporter zum nächsten Tierarzt. Als sie den Hund auf den Pick-up laden, bemerkt die junge Frau mit dem „Helferherz“, wie sie selbst sagt, plötzlich die klatschenden Zuschauer um sie herum: „Mir kamen die Tränen. Irgendwie machst du gerade alles richtig, dachte ich da“, erinnert sie sich im RTL-Interview. Während der Fahrt zum Arzt gibt Karin der Hündin den Namen Hope – mit den Worten: „Wenn du das überlebst, verspreche ich dir, dass ich dich nach Deutschland bringe.“

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600 km Fahrt bis zur nächsten Tierklinik

Kurz später besucht Karin Hope im Tierheim: „Sie lag nur im Zwinger, nur auf der Seite.“ Sie macht sich große Sorgen um ihren Schützling und ist schockiert von den schlimmen Schicksalen der Hunde im Tierheim. „Einer lag da mit Maden am Körper. Da steht für Karin fest: Sie überlässt Hope nicht ihrem Schicksal. Sie setzt alles in Bewegung, um der Hündin eine OP zu ermöglichen, ein einheimischer Tierheimleiter fährt das Tier sogar 600 km in die Klinik. Dort wird klar: Die Pfote kann nicht gerettet werden, Hope muss auf drei Beinen weiter durch Leben laufen. Zeitgleich ruft Karin ihre Tierheim-Kollegen in Deutschland an, die eine Spendenaktion für Hope starten.

Hündin Hope liegt auf dem Boden und hält ein Spielzeug im Mund.
Nachdem Hope in ihrer Heimat Thailand von einem Auto überfahren wurde, bestreitet sie ihr Leben mit nur drei Beinen.
RTL

Hope kommt endlich nach Deutschland

Aus Tierliebe hat Karin Unfassbares geleistet und wird belohnt: Nach einigen Monaten Bangen um Hopes Gesundheit kann eine Flugpatin die Hündin im November endlich nach Deutschland bringen. Karin hat ihr Versprechen gehalten. Voller Aufregung und hochemotional holt sie Hope am Flughafen ab. Und die Freude war auch auf Hopes Seite, auch die anderen Hunde von Karin empfangen die Hündin freundlich.

Karin Podibol sitzt auf dem Boden und spielt mit der Hündin Hope.
Karin Podbiol wünscht sich für ihren Schützling Hope eine neue Familie.
RTL

Hope soll in neuem Zuhause ihr altes Leben vergessen können

Doch Karin kann bei drei weiteren Hunden Hope nicht gerecht werden. Nun sucht sie ein neues Zuhause für die Hündin mit dem harten Schicksal. Treppen kann sie bisher ohne Probleme gehen, ein weiterer Hund – wenn nicht allzu groß – wäre im neuen Zuhause laut Karin auch kein Problem. Hopes Spaziergänge sollten nicht allzu lang sein, Bewegung ist wichtig für den Muskelaufbau. Das Wichtigste schildert Karin im RTL-Interview unter Tränen: „In ihrem neuen Zuhause soll Hope das schlimme Leben auf Thailands Straßen vergessen können“.

Interessierte können sich bei Karin Podbiol melden 0170 / 352 11 82. (mle/tel/gmö)