Drama in Oklahoma (USA)

Adoptierter Hund tötet Jungen (†7) beim Spielen

Junge von Familienhund in den USA totgebissen.
Junge von Familienhund in den USA totgebissen.
© Gofundme

28. Oktober 2021 - 11:02 Uhr

Vater findet seinen toten Sohn (†7) im Hinterhof

Vor vier Wochen findet Familie McNeelis aus dem US-Staat Oklahoma einen Streuner am Straßenrand und nimmt ihn bei sich Zuhause auf. Schnell erobert der Hund ihr Herz, besonders das des siebenjährigen Sohnes James. Am vergangenen Mittwoch findet ihn der Vater tot im Hinterhof des Familienhauses – getötet vom neuen Haustier.

Eltern meldeten James als vermisst

Als der kleine James am Abend des 20. Oktober nicht zum Essen ins Haus kommt, alarmieren die besorgten Eltern um 19.20 Uhr die Polizei und melden ihren Sohn als vermisst. Vater James sucht währenddessen die ganze Nachbarschaft in Creek County ab. Zehn Minuten später der Schock: Sein Sohn liegt tot im Hinterhof des Hauses, berichtet der Sender "2 News Oklahoma".

Laut Polizei wurde der Junge vom Familienhund totgebissen. Den Vierbeiner hatten sie nur drei Wochen vor dem tragischen Vorfall adoptiert. Die Notärzte erklärten den Siebenjährigen noch vor Ort für tot, er habe keine Chance gehabt.

Nachbarin hörte plötzlich Schreie des Vaters

Wie der Sender berichtet, soll James vor dem tödlichen Angriff mit dem Vierbeiner im Hinterhof gespielt haben. Wie es genau zur Attacke kam, sei noch unklar. Eine befreundete Nachbarin erzählt, wie sie plötzlich die Schreie des Vaters hörte. "Ich ahnte sofort, dass etwas nicht stimmt. Als Mutter kennst du diese Schreie", sagt sie. Es sei herzzerreißend gewesen. "Keine Familie sollte so etwas erleben."

Der Hund wurde von der Polizei in eine Tierkontrolleinrichtung gebracht. Noch sei unklar, ob er eingeschläfert werde. Der Sheltie-Corgie-Mischling sei nie aggressiv gewesen, soll der Vater den Beamten gesagt haben.

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Familie und Freunde sammelt Geld für die Familie

Angehörige und Freunde haben für die Familie ein Spendenkonto auf der Internetseite gofundme.com eingerichtet. Inzwischen seien mehr als 4.000 US-Dollar (etwa 3.500 Euro) zusammengekommen. Mit dem Geld will die Familie die Beerdigung des Sohnes zahlen. (mor)