Dieser Fluchtversuch ging nach hinten los

Verfolgungsjagd mit bis zu 240 km/h: Polizei nimmt flüchtigen Raser fest

 Einsatzwagen der Polizei bei einem Einsatz in der Innenstadt von Köln, Nordrhein Westfalen, Deutschland *** Police car on a mission in the city centre of Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany
Symbolbild: Einsatzwagen der Polizei
imago images/Ralph Peters, Ralph Peters via www.imago-images.de

Gefährliche Flucht vor der Polizei

Er floh im Auto vor der Polizei und leistete sich eine bis zu 240 km/h schnelle Verfolgungsjagd: Die Ermittler haben einen Mann nach einem gefährlichen Fluchtversuch auf der A2 festgenommen. Der 32-Jährige war am Samstagabend in Niedersachsen vor einer Kontrolle mit Vollgas abgehauen. Tempolimits? Waren ihm schlichtweg egal, er überholte auf der Autobahn selbst auf der rechten Spur, schnitt Fahrzeuge beim Spurwechsel und gefährdete damit laut Polizei andere Verkehrsteilnehmer – und sich selbst.

Bei Festnahme: Kein Führerschein, aber Drogen

Ein ziviler Streifenwagen mit Blaulicht verfolgte den Wagen auf der Autobahn 2 Richtung Dortmund. Kurz vor der Ausfahrt Herford in Nordrhein-Westfalen sei ein Reifen des Fluchtautos geplatzt, so dass der 32-Jährige auf dem Standstreifen strandete. Der Fahrer sei mit erhobenen Armen aus dem Wagen gestiegen und von Beamten der Autobahnpolizei Herford festgenommen worden.

Was die Beamten dann feststellten, passt zur wilden Verfolgungs-Tour: Es stellte sich heraus, dass der Raser nicht nur unter Drogeneinfluss stand und keinen Führerschein besaß, sondern auch, dass er nach einem Freigang nicht in ein Gefängnis in Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt war. Täter geschnappt, Mission Fluchtversuch beendet. (dpa/ana)