Er redet sich um Kopf und Kragen

"Ich kann nicht in den Krieg ziehen" - Fake-Anruf stellt Sohn des Kreml-Sprechers bloß

Fake-Anruf stellt Sohn des Kreml-Sprechers bloß "Ich kann nicht in den Krieg ziehen"
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"Ich kann nicht in den Krieg ziehen"
Fake-Anruf stellt Sohn des Kreml-Sprechers bloß

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Seit der russische Präsident die Teilmobilmachung angeordnet hat, sind viele Reservisten in Sorge darüber, dass sie bald an vorderster Front kämpfen müssen.

Solche Gedanken scheinen den Sohn des Kreml-Sprechers Nikolai Peskov nicht zu plagen. Der Fake-Anruf eines Nawalny-Vertrauten stellte ihn vor der Öffentlichkeit bloß.

Wie der Kreml-Schützling auf das Fake-Telefonat reagiert, sehen Sie im Video.

Ausreden über Ausreden

Dmitri Nisowzew, Betreiber eines Youtube-Kanals und Nawalny-Vertrauter, hatte mit seinem Fake-Anruf beim Kreml-Sohn vollen Erfolg. Während eines Livestreams auf seinem Kanal „Popular Politics“ rief er den Reservisten an und gab sich als Rekrutierungsoffizier aus.

Nachdem der Fake-Offizier deutlich macht, dass auch Peskov jetzt in den Krieg ziehen müsse, antwortete der schroff. Sein politischer Status als Sohn des Kreml-Pressesprechers sei genug, um ihn von dieser Mobilmachung auszuschließen. Als der angebliche Offizier nicht zurückschreckt, erklärt Peskows Sohn, er ziehe nur an die Front, wenn Putin persönlich ihm das befehle.

Dieser Streich macht deutlich, dass selbst Menschen im direkten Umfeld Putins nicht gerade begeistert sind von der Mobilmachung, während hunderttausende Bürger in Angst und Panik um ihr eigenes Leben oder das ihrer Kinder bangen.