Herzrhythmusstörung erkannt

Wie eine Fitnessuhr einem Mann das Leben rettete

3. Januar 2019 - 18:31 Uhr

Ed Dentel überlebt - dank seiner Smart Watch

Smart Watches, Fitnessuhren und -tracker sollen unsere Schritte zählen, unseren Kalorienverbrauch messen und uns bei unserem Sportprogramm unterstützen. Kann nicht schaden, denkt man sich. Dass die Uhren aber sogar Leben retten können, zeigt ein Fall aus den USA.

Herzrhythmusstörung wurde rechtzeitig erkannt

Die Smart Watch des 46-Jährigen zeigte plötzlich Vorhofflimmern an. Erst hielt Ed Dentel es für einen Irrtum, ging dann aber doch zum Arzt - zum Glück! Die ganze Geschichte gibt's im Video.

Wie gut messen Fitnessuhren?

Durch Sensoren am Handgelenk messen die meisten der Fitnesstracker Herzfrequenz & Co. Laut Stiftung Warentest liefern die Daten jedoch eher einen Anhaltspunkt statt eines genauen Werts. Doch auch ohne exakte Werte können uns Fitnessuhren wertvolle Informationen über unseren Körper mitteilen, wie Gesundheitsexperte Prof. Ingo Froböse erklärt:

"Natürlich ist es so, dass ich durch die Fitnessuhren Informationen aus meinem eigenen Körper bekomme und das muss ich natürlich wissen, um bestimmte Reaktionen des Körpers interpretieren zu können. Dabei helfen mir die Uhren."

Mit Fitnessuhr Punkte bei Krankenkassen sammeln

Perspektivisch soll da sogar noch mehr möglich sein. "Irgendwann werden wir auch über optoelektronische Signale, also über Lichtsignale, die Nährstoffe und Vitalstoffe des Blutes analysieren können." Dadurch erhalten wir in Zukunft genaue Informationen über unseren Blutdruck und unsere Hormone. "Das Blut wird auf links gedreht und nach außen getragen. Das werden wir demnächst alle selber machen können", so Froböse.

Und das einfach dank einer Uhr. Einige Krankenkassen unterstützen den Einsatz von Fitnessuhren sogar finanziell. Wer eine hat und regelmäßig Sport treibt, kann im Bonusprogramm fleißig Punkte sammeln. Zu lohnen scheinen sich die smarten Uhren also auf jeden Fall.