29. Mai 2019 - 18:36 Uhr

Weshalb die junge Megan nicht ihrem Arzt glaubte

Ein Anruf veränderte im Juli 2018 auf einen Schlag das Leben der amerikanischen Studentin Megan DiDio für immer. "Sie haben Hautkrebs", erzählt ihr die Ärztin am Telefon. Wochen zuvor klang das noch ganz anders: Die Ärztin hatte Entwarnung gegeben. Doch damit hatte sich die damals 21-Jährige nicht zufriedengegeben. Weshalb sie der Ärztin nicht glaubte, erzählt uns Megan DiDio im Video.

Megan vertraut ihrem Bauchgefühl

Megan macht alles richtig: Sie entdeckt ein dunkles Muttermal auf ihrer linken Wange und geht damit sofort zu einem Dermatologen, um es überprüfen zu lassen. Die Hautärztin gibt Entwarnung und erklärt ihr, dass es sich um ein harmloses Muttermal handelt.

Megan müsste eigentlich erleichtert sein, doch die Studentin wird ihr schlechtes Bauchgefühl nicht los. Sie besteht auf ein Biopsie und bekommt einige Wochen später die Nachricht: Ja, es ist schwarzer Hautkrebs.

Woran erkennt man schwarzen Hautkrebs?

Schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, ist sehr bösartig. Er entsteht in den pigmentbildenden Zellen der Haut oder Schleimhaut und kann durch häufige Sonnenbäder und -brände ausgelöst werden.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 200.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs. In seinem frühen Stadium lässt er sich gut behandeln, ist das Melanom vorangeschritten, wird der Hautkrebs allerdings lebensgefährlich.

Vorbeugung rettet Leben!

Ein Drittel der Melanome entwickeln sich aus einem bereits vorhandenen Leberfleck, daher ist es besonders wichtig, regelmäßig zu Hautscreenings beim Dermatologen zu gehen. Auch Veränderungen von Muttermalen oder neu gewachsene Leberflecke sollten möglichst schnell überprüft werden.

Wichtige Faktoren sind eine ungleichmäßige Farbe, ausgefranste Ränder oder sehr dunkle Muttermale.

Um schwarzem Hautkrebs vorzubeugen empfehlen Ärzte auf starkes Sonnenbaden zu verzichten. Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko an dem tödlichen Krebs zu erkranken.