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Harmony-Test: Risikoarm und zuverlässig einen Gendefekt beim Ungeborenen ausschließen

hands of the doctor with syringe, pregnancy, control blood in a laboratory
Der Harmony-Test ist eine Blutuntersuchung zur Feststellung von Gendefekten. © Vadim Zholobov

Sicherheit für werdende Mütter

Mithilfe eines Harmony-Tests können werdende Eltern ab der 11. Schwangerschaftswoche feststellen lassen, ob bei ihrem ungeborenen Kind eine Chromosomenstörung vorliegt. Dazu wird der Mutter Blut abgenommen, das dann in den USA untersucht wird.

Darum ist der Harmony-Test so beliebt

Dabei wird die sogenannte zellfreie fetale DNA, die Erbinformation des Kindes, im Blut der Mutter analysiert. Dadurch können erste Anzeichen auf Krankheiten wie Trisomie 13, 18 und 21 des Kindes festgestellt werden, die danach zum Beispiel durch eine Fruchtwasser-Untersuchung überprüft werden sollten.

Der Harmony-Test sorgt bei vielen werdenden Müttern für Begeisterung, da er wesentlich risikoärmer als vergleichbare Untersuchungen, wie die Fruchtwasser-Untersuchung oder Chorionzottenbiopsie, zur Erkennung einer fehlerhaften Chromosomenanlage ist. Diese Untersuchungen müssen in der Folge nur dann durchgeführt werden, wenn der Harmony-Test positiv ist.

Außerdem hat der Harmony-Test eine sehr niedrige Falsch-Positiv-Rate. Er ist also besonders zuverlässig - man kann sich zu 99 Prozent auf das Ergebnis verlassen. Die Bearbeitung dauert nach Eingang der Probe im Labor zudem nur drei Werktage.

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Kostenübernahme beim Harmony-Test

Der Preis für den Harmony-Test variiert in Deutschland je nach Gendefekt, der durch die Untersuchung ausgeschlossen werden soll.

  • Harmony-Test für Trisomie 21: 249 Euro
  • Harmony-Test für Trisomie 21,18 und 13: 299 Euro
  • Harmony-Test für Trisomie 21,18,13 und X/Y-chromosomale Störungen: 299 Euro

Auf Wunsch der Mutter kann bei allen drei Formen des Tests auch das Geschlecht des Ungeborenen bestimmt werden.

Die Kosten für den Test trägt die Mutter in der Regel selbst. Hinzu kommen noch die Kosten für die Beratung, Aufklärung und Durchführung des Arztes. Anträge zur Kostenübernahme des Harmony-Tests seitens der Krankenkasse wurden bislang leider nur in Einzelfällen genehmigt. Privatversicherte haben meist bessere Chancen.

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