Hangxiety: Wenn ein Alkohol-Kater Angstzustände auslöst

Hämmernde Kopfschmerzen ist nicht das Einzige, mit dem man bei Hangxiety zu kämpfen hat.
Hämmernde Kopfschmerzen ist nicht das Einzige, mit dem man bei Hangxiety zu kämpfen hat.
© Getty Images/iStockphoto, V_Sot

14. März 2018 - 16:51 Uhr

Wie kommt es zu Hangxiety?

So gut wie jeder von uns hatte schon einmal einen Kater von zu viel und wild gemischtem Alkohol. Kopfschmerzen, Übelkeit und ein extremer Durst sind eindeutige Symptome dafür. Bei manchen Menschen kommt noch ein weiteres dazu: Angstzustände. Was Sie zum Phänomen Hangxiety wissen müssen.

Wann hatten Sie Ihren letzten, üblen Kater nach einer feuchtfröhlichen Partynacht? Hämmernde Kopfschmerzen, nächtliches Schwitzen, unsäglicher Durst – alles klassische Anzeichen für zu viel Alkohol und einen anschließenden Hangover. Doch litten Sie auch jemals unter Angstzuständen, während Sie die Quittung des Alkohols bekommen haben? Dieser Zustand nennt sich Hangxiety.

Das steckt hinter dem Phänomen Hangxiety

Tatsächlich gibt es manche Menschen, die während einem Kater depressiv und ängstlich sind. Der Begriff Hangxiety setzt sich aus den beiden englischen Begriffen 'hangover' (=Kater) und 'anxiety' (=Angst) zusammen.

Der Grund für das Aufkommen der Ängste ist relativ simpel: Trinken wir viel Alkohol, schüttet unser Gehirn vermehrt Dopamin aus – ein Hormon, das auch als Glückshormon bezeichnet wird. In der Folge minimieren sich unsere Ängste und unsere gute Laune und Risikobereitschaft steigen. Wachen wir am nächsten Tag mit einem Kater auf, ist dieser Hormonschub jedoch vorbei und es kann passieren, dass die gegenteilige Wirkung einsetzt: Wir haben Angst.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, Hangxiety zu bekommen?

Es mag wenig überraschen, dass Menschen, die grundsätzlich eher zu der ängstlichen oder sensiblen Sorte gehören, vermehrt mit Hangxiety zu kämpfen haben. Sollten Sie sich also zu dieser Personengruppe zählen und haben gegebenenfalls schon Erfahrungen mit Hangxiety gemacht, achten Sie in Zukunft auf Ihren Alkoholkonsum und beugen Sie einem Kater mit folgenden drei Tipps vor:

Bleiben Sie bei einem Getränk. Wenn Sie Bier, Wein und Longdrinks mischen, werden Sie möglicherweise dazu verleitet, mehr zu trinken.
Trinken Sie zwischendurch Wasser. So dehydriert der Körper nicht, das Blut bleibt dünnflüssig und Sie bekommen keine Kopfschmerzen.
Zigaretten sind tabu! Denn Tabak verstärkt die Kopfschmerzen am nächsten Tag.

Wer wacht schon gern am nächsten Tag mit einem dicken Brummschädel auf – Ängste hin oder her?! Wenn Sie interessiert, warum immer mehr Frauen einen über den Durst trinken, dann sollten Sie sich unseren Artikel 'Gefährlicher Trend: Immer mehr Frauen trinken zu viel Alkohol' durchlesen.

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