Handtücher aus Holz

Weich, saugfähig – und gut für das Klima!

18. September 2019 - 7:40 Uhr

Nachhaltige Idee eines Start-Ups

Die Zwillinge Jim und John Tichatschek und ihr Freund Mattias Weser aus Hamburg produzieren Handtücher aus Holz - genauer gesagt aus Buchenholz. Klingt skurril, ist aber eine seriöse und vor allem umweltfreundliche Geschäftsidee. Denn die Holzfasern stammen von Holzabfällen und für jedes verkaufte Handtuch werden neue Bäume gepflanzt.

Ob die Handtücher auch wirklich flauschig weich sind und wie die Macher auf die Idee gekommen sind, erfahren Sie im Video.

Nachhaltige Produktion

Vom Baum bis zum fertigen Handtuch verbraucht die Produktion im Vergleich zu herkömmlichen Handtüchern 90 Prozent weniger Wasser! Denn ein Baum benötigt einfach weniger davon zum Wachsen als Baumwollpflanzen. Die Produktion der Handtücher aus Holz ist jedoch aufwendiger - deshalb kostet ein Handtuch bis zu 69 Euro.

Aktiver Klimaschutz

Die Modalfasern gewinnen die Hamburger aus Holzabfällen. Ihre Handtücher produzieren die Unternehmer in Portugal und bringen sie mit dem Laster nach Hamburg. Für jedes verkaufte Handtuch pflanzen sie zwei neue Bäume und betreiben damit aktiv Klimaschutz.

Mit Crowdfunding finanziert

Um ihre Idee in die Tat umsetzen zu können, haben die Hamburger Holz-Jungs eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. 15.000 Euro haben sie in einer Rekordzeit von 18 Stunden zusammenbekommen. Besonders stolz sind sie darauf, dass die Unterstützer aus der ganzen Welt kommen.