Höhenretter müssen sich durch 40 Zentimeter kleines Loch quetschen

Hotelgast stürzt in zehn Meter tiefen Schacht

Einsatz in Hanau: Mit schwerem Gerät wurde der abgestürzten Person geholfen.
Einsatz in Hanau: Mit schwerem Gerät wurde der abgestürzten Person geholfen.
© Feuerwehr Hanau

23. Januar 2022 - 13:43 Uhr

Tiefer Sturz: In einem Hanauer Hotel ist am frühen Samstagmorgen ein Mann in einen zehn Meter tiefen Versorgungsschacht gestürzt. Er hat sich dabei schwer verletzt und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Höhenretter seilt sich zum Schwerverletzten ab

Wie die Feuerwehr mitteilt, hat sich der Hotelgast nicht selbst befreien können. Rund zwei bis drei Stunden hatte der Mann nach dem Sturz im Schacht gelegen, mit Knochenbrüchen und voller Schürfwunden.

Die Sondereinheit Höhenrettung der Feuerwehr Hanau rückte an und musste ihn bergen. Gleich nachdem die Spezialkräfte eintrafen, wurde ein Höhenretter zu dem schwer verletzten Mann abgeseilt, um ihn für die Rettung vorzubereiten.

Mann kann sich an den Sturz nicht erinnern

Der Einsatz, an dem insgesamt 35 Feuerwehrleute beteiligt waren, habe sich jedoch als schwierig gestaltet, da der Schacht aufgrund von diversen Rohrleitungen teilweise nur einen Durchmesser von 50 mal 40 Zentimeter aufwies.

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Nach eineinhalb Stunden konnte der schwer verletzte Mann schließlich geborgen werden und wurde von einem Notarzt behandelt. Er kam ins Krankenhaus. Warum er in den Schacht stürzte, ist nicht bekannt. Der Mann kann sich nicht erinnern und den Sturz nicht erklären.

(dpa/bho)