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Hamburg: Polizei löst Swinger-Party auf

Feiernde trugen Masken - hielten aber keinen Abstand

Hamburg: Polizei löst Swinger-Party auf

68 Gäste feiern Swingerparty in Hamburger Mehrfamilienhaus

Die Besucher dieser Party hatten sich den Abend wohl anders vorgestellt: Eine Swinger-Party mit 68 Teilnehmern in einem Hamburger Wohnhaus wurde von der Polizei aufgelöst. Die Beamten hatten zuvor den Tipp bekommen, dass die Party ohne Hygienemaßnahmen stattfinde.

Polizei muss eine halbe Stunde vor der Tür warten

Eine halbe Stunde warteten die Beamten vor der Tür, denn zunächst ließ keiner der 68 Partygäste die Polizisten herein. Um kurz vor Mitternacht konnten die Beamten dann endlich ihrer Arbeit nachgehen und die Veranstaltung namens „Sexy Friday“ kontrollieren. Sofort fiel auf, dass einige der Partygäste keine Masken trugen und vor allem kein Abstand gehalten werden konnte, denn dafür waren die angemieteten Räumlichkeiten viel zu klein. Das teilte die Polizei auf RTL-Nachfrage mit.

Die Beamten lösten die Veranstaltung auf und erteilte den 68 Teilnehmern einen Platzverweis. Ihnen droht ein Bußgeld. Eine Polizeisprecherin erklärte den Einsatz damit, dass es kein Hygienekonzept gegeben hätte. Neben den nicht eingehaltenen Abstandsregeln, gab es auch kein Desinfektionsmittel. Zusätzlich waren die Datenblätter zur Kontaktverfolgung nicht richtig ausgefüllt worden. Von 49 Eintragungen waren 48 nicht korrekt. Die restlichen Besucher hatten ihre Daten gar nicht erst angegeben.

Für private Feiern mit mehr als zehn Menschen gelten in Hamburg derzeit weitgehend die Vorgaben für öffentliche Veranstaltungen wie Maskenpflicht, Abstandsregeln und eine Testpflicht in Innenräumen. (cli/ewe)