Nach Brustkrebs-Chemo nur noch dünne Strähnen

Dank Haarverdichtung kann Petra wieder lachen

07. Dezember 2020 - 17:17 Uhr

Im Video: So geht es Petra heute

Vor knapp fünf Jahren erhält Petra Löbach aus Homberg die niederschmetternde Diagnose: Brustkrebs. Ein halbes Jahr lang muss die 53-Jährige zur Chemotherapie. Dabei fallen ihr die Haare aus. Für Petra ist das besonders schlimm, ihr Selbstwertgefühl ist am Boden. Doch eine besondere Haarverdichtungs-Methode lässt Petra wieder strahlen. Was für einen erstaunlichen Effekt sie hat, sehen Sie im Video.

„Das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen“

Der Blick in die Handykamera fällt Petra Löbach schwer. Die Haare – die noch da sind – sind sehr dünn, die Kopfhaut scheint leicht durch. Früher war das nicht so. Vor fünf Jahren ging Petra zum Arzt, eigentlich eine Routineuntersuchung. Dabei stellte sich heraus: Sie hat Brustkrebs.

"Das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich habe geheult ohne Ende. Mein Mann war mit dabei, der war fassungslos – und dann habe ich mir gesagt: Ich muss da durch", erzählt uns die 53-Jährige im Interview.

Durch die Chemotherapie fallen ihre Haare aus

Die Frau aus dem hessischen Homberg muss ein halbes Jahr lang zur Chemotherapie. Dabei verliert sie einen Großteil ihrer Haare. Für sie war das besonders schlimm, da man ihr so die Erkrankung ansehen konnte. Deswegen hat sie sich dazu entschlossen, eine Haarverdichtung zu machen. Wir haben sie dabei begleitet. Wie sie nun aussieht und wie es ihr heute geht, zeigen wir im Video.