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Gmx und Web.de sollen offenbar verkauft werden: Rund 30 Millionen Kunden betroffen

30 Millionen Kunden betroffen

Gmx und Web.de sollen offenbar verkauft werden

Logos des Internetdienstanbieters 1&1, WEB.DE, GMX, united internet media und united internet dialog, aufgenommen am 07.01.2015 am Standort Karlsruhe (Baden-Württemberg). Foto: Uli Deck/dpa | Verwendung weltweit
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picture alliance / dpa, Uli Deck

Die beliebten E-Mail-Portale GMX und Web.de sollen offenbar verkauft werden. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, braucht das Telefon- und Internetunternehmen viel Geld für die Umsetzung neuer Pläne.

30 Millionen Kundinnen und Kunden vor Wechsel?

GMX und Web.de wurden Mitte der 90er gegründet und gehören in Deutschland zu den bekanntesten Internetmarken. Laut „Handelsblatt“ sollen Web.de und GMX gemeinsam mehr als 30 Millionen Kunden haben. 1998 stieg 1&1-Chef Ralph Dommermuth bei GMX ein, 2005 führte er beide Portale bei United Internet zusammen.

Der Grund für den Verkauf: Bis Jahresende will 1&1 sein eigenes 5G-Netz deutlich ausbauen und mehr als 1000 Antennen in Betrieb nehmen. Geplant sind Investitionen in Höhe von 5 Milliarden Euro. Ab Sommer 2023 sollen dann die ersten Mobilfunkkunden in das neue Netz übertragen werden.

Bei einem Deal könne die Sparte Konsumentenapplikationen – GMX und Web.de – mit rund 1,5 Milliarden Euro bewertet werden. Dem Bericht zufolge ist die Investmentbank Perella Weinberg mit dem Verkauf der meistgenutzten E-Mail-Anbieter in Deutschland beauftragt worden. Erste Angebote sind demnach in Kürze zu erwarten und ein Deal könnte im Herbst über die Bühne gehen.

United Internet war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. (rts/aze)

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