Gucci-Sportwagen landet im Wasser

Gas und Bremse verwechselt! Schweizer versenkt Lamborghini im Mondsee

Ein Schweizer versenkte seinen Lamborghini Huracan im Schweizer Mondsee.
Ein Schweizer versenkte seinen Lamborghini Huracan im Schweizer Mondsee.
© `Facebook/Abschnittsfeuerwehrkommando Mondsee

22. Oktober 2021 - 22:41 Uhr

Lamborghini Huracan landet im Mondsee

Mehr als 600 PS, deutlich über 300 km/h schnell, nur schwimmen kann ein Lamborghini Huracan leider (noch) nicht. Diese Erfahrung musste nun auch ein Schweizer machen: Er versenkte seinen frisch lackierten Sportwagen im Mondsee (Österreich) - vermutlich weil er Gas und Bremse verwechselte.

Polizei: Fahrer verwechselte Gas und Bremse

"Der Unfall ist mir selber fast ein wenig peinlich", gestand der Unglücksfahrer der Zeitung "Blick". Wie es zu dem Tauchmanöver kam, verriet der Mann zwar nicht, die örtliche Polizei hat allerdings eine Theorie.

Den Beamten zufolge sei der 31-Jährige zusammen mit einem Bekannten auf dem Weg Richtung Unterach am Attersee gewesen als er auf einem Parkplatz hielt. Während der Beifahrer aus dem Wagen stieg, versuchte der Schweizer offenbar seinen Lamborghini zu wenden und soll dabei Gas und Bremse verwechselt haben. Statt zu wenden, setzte er rückwärts in den Mondsee.

Fahrer rettet sich selbst das Leben

Glück im Unglück: Der Fahrer realisierte die Situation schnell und rettete so sein eigenes Leben. "Ich habe die Luft angehalten, das Fenster heruntergelassen und bin einfach losgeschwommen", schildert er die Situation.

Der 40-jährige Beifahrer leistete offenbar erste Hilfe und verständigte die Polizei. Der Fahrer wurde vorübergehend ins Krankenhaus gebracht.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Polizei macht sich über Lamborghini-Fahrer lustig

Für den Unglücksfahrer ist der Unfall ein Schock: "Erst vor einem Monat habe ich alles neu gemacht. Lackierung, Felgen, Pneus", verriet er. Der Lamborghini war in Gucci-Farben lackiert, sogar die goldene Biene der Luxusmarke prangte auf der Motorhaube des Flitzers.

Die österreichische Polizei nahm den Einsatz mit Humor. "Nach dem unerwarteten Ende von #KeineZeitzusterben bewarb sich ein Schweizer für die Nachfolge von #DanielCraig als #JamesBond", schrieben die Beamten bei Twitter. "Der Versuch mit seinem Sportwagen den legendären Lotus Esprit aus #derSpiondermichliebte zu imitieren ging aber nach hinten los. #gefahrennichtgebremst" (jda)