Wir haben auf der Gamescom schon probegespielt

Lohnen sich "FIFA 20" und "Need for Speed Heat"?

Bei "Need for Speed Heat" erwartet die Spieler sehr viel Fahrspaß.
© EA

11. Dezember 2019 - 10:12 Uhr

Neue Funktionen locken die Gamer

Auf der Gamescom 2019 werden tausende neue Spiele vorgestellt. Viele Besucher freuen sich besonders auf die Neuauflage von "FIFA 20" und die Weiterentwicklung des Auto-Klassikers "Need for Speed Heat". Unsere Gaming-Experten haben die Spiele schon vor allen anderen gespielt und verraten, ob sie den hohen Erwartungen gerecht werden.

"Need for Speed Heat": Riesenspaß dank tollen Funktionen

Wir haben das Spiel auf der Messe gespielt und mit den Entwicklern gesprochen. "Need For Speed Heat"* steht für Tuning, Straßenrennen und Verfolgungsjagden mit der Polizei. Dabei gibt es schier unendliche Möglichkeiten, den eigenen Fuhrpark – der aus original Autos von Nissan, Audi, Mercedes AMG und vielen mehr besteht – aufzumotzen und individuell zu gestalten. Seien es Performance-Updates am Motor, schicke Felgen, schnittige Spoiler oder coole Beklebungen, selbst bis hin zu den Socken der Spielfigur - alles lässt sich nach den eigenen Wünschen einstellen.

Der Spieler steuert seinen Boliden frei durch eine riesige Stadt im US-Stil. In dem bildhübschen Setting heizt man durch die Straßen und sammelt dabei Heat-Punkte, die namensgebend für den Titel und mit einer Art "Street-Credibility" gleichzusetzen sind. Je höher diese Punktzahl, desto aggressiver agiert auch die Polizei, die dann sogar mit Hubschraubern und Straßensperren versucht, den Wagen zu stoppen.

Das Spiel steuert sich intuitiv, jede Bewegung an den Controllern hat direkten Einfluss auf das Verhalten des Fahrzeugs – kurz gesagt: Es macht einen Riesenspaß, mit den aufgemotzten Autos bei krachiger Rockmusik durch die Gassen der fiktiven Stadt zu brettern (einen Gaming-Headset-Vergleich finden Sie übrigens hier).

Das Spiel ist erst ab dem 8. November 2019 im Handel und online erhältlich, aber schon vorbestellbar.*

„FIFA 20“: Wenige Überraschungen, dafür bessere Details

"FIFA 20" macht gewohnt viel Spaß.
"Volta" ist die neue Funktion in "FIFA 20" und ermöglicht Spielern Futsal-Spiele.
© EA

Insbesondere für deutsche Spieler spannend: Endlich sind fast alle Bundesligastadien voll lizenziert – es fehlen aus der ersten Bundesliga lediglich die Allianz Arena des FC Bayerns aufgrund eines exklusiven Deals mit dem Konkurrenten "Pro Evolution Soccer"* sowie die Stadien des SC Freiburgs, des SC Paderborns und von Union Berlin. Dazu kommen jede Menge neue originale Gesichter, die vielen Bundesligaspielern nun endlich auch ein realistisches Gesicht im Spiel verleihen. Spielerisch ändert sich hingegen neben einigen neuen Animationen nicht allzu viel.

Eine weitere spannende Änderung bei "FIFA 20"* findet sich im neuen Spielmodus "Volta". Dieser an FIFA Street angelehnte Spielmodus bringt den Straßenfußball in Form eines Drei-gegen-drei-Matches endlich wieder zurück in die FIFA-Reihe. Bei unserem Anspielen hat der Modus eine Menge Spaß gemacht, eignet sich also hervorragend für einen Zockerabend im heimischen Wohnzimmer.

Nichtsdestotrotz: Wo FIFA draufsteht, ist auch nach wie vor FIFA drin. Das Spiel spielt sich im Großen und Ganzen wie seine Vorgänger und ändert an der bewährten Erfolgsformel nur Kleinigkeiten. Dennoch macht es wie immer einen Heidenspaß und gehört auch deshalb wieder zu den Fan-Highlights auf der diesjährigen Gamescom.

Seit dem 27. September 2019 ist die Neuauflage von FIFA im Handel und online erhältlich.

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