Frust in der Veranstaltungsbranche

Die Party ist schon wieder vorbei

03. Dezember 2021 - 10:52 Uhr

Neuen Corona-Regeln sorgen für Ärger

Für Clubs, Bars und Diskotheken sind die neuen Corona-Maßnahmen ein herber Schlag. In Hochinzidenz-Gebieten müssen sie schließen, ansonsten sind sie strengen Regeln unterworfen. Ein Clubbetreiber aus Niedersachsen erklärt in unserem Video, was die neuen Auflagen für ihn bedeuten.

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Quasi-Lockdown für viele Clubbetreiber

Holger Bösch betreibt das "Index" im niedersächsischen Schüttorf. Für ihn kommen die neuen Corona-Regeln einem Lockdown gleich. "Wir dürfen nur 50 Prozent der Gäste reinlassen. Dann nur Geimpfte. Diese Geimpften müssen zusätzlich noch einen negativen Corona-Test haben und sie müssen den ganzen Abend eine FFP2-Maske tragen, die sie nur ablegen dürfen, wenn sie essen oder trinken."

Nicht ganz so streng sind die Regeln im Einzelhandel, aber auch dort gilt künftig 2G. Heißt auch: Die, die einkaufen wollen, müssen jedes Mal kontrolliert werden. "Unsere Prämisse ist die Sicherheit zu gewährleisten, aber auch dem Kunden den Besuch des Centers so angenehm wie möglich zu gestalten. Dass er jetzt noch einen größeren Aufwand beim Besuch unseres Centers hat", erklärt Eric Haase, stellvertretender Center-Manager in München Pasing.

Für Veranstaltungsbranche ein riesiges Problem

Für die Veranstaltungs- und Kulturbranche dürften die kommenden Monate dagegen wieder unangenehm werden: "Wir haben Mitte des Jahres gehofft, dass nun endlich die Situation sich normalisiert. Wir merken jetzt, dass sie sich noch einmal verschärfen wird und daher ist das für uns ein riesiges Problem." Auch für das "Index" in Schüttdorf sieht es jetzt wieder ziemlich düster aus. Holger Blösch will das aber nicht so einfach akzeptieren. Er denkt darüber nach, gegen die Beschränkungen zu klagen. (xst)

Lese-Tipp: In diesen Läden dürfen Ungeimpfte noch einkaufen gehen

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