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Frühchen war so klein wie ein iPhone - jetzt durfte es endlich nach Hause

Familie erlebte Weihnachtswunder

Frühchen war so klein wie ein iPhone - jetzt durfte es endlich nach Hause

Mama Rebecca mit ihrem Partner Warren und dem kleinen Myles
Mama Rebecca mit ihrem Partner Warren und dem kleinen Myles. Rechtzeitig zu Weihnachten wurde das Frühchen aus dem Krankenhaus entlassen.
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Myles kam 14 Wochen zu früh auf die Welt

Das war ein turbulentes Jahr für Rebecca und ihren Partner Warren. Die beiden bekamen im Juni ihr erstes gemeinsames Kind – 14 Wochen zu früh. Doch jetzt die frohe Nachricht: Baby Myles darf nach Hause. Gerade noch rechtzeitig zu seinem ersten Weihnachtsfest.

Schock-Diagnose Präeklampsie

Die vergangenen Monate glichen einer ziemlich wilden Achterbahnfahrt - zumindest für die 24-jährige Rebecca Grainger und ihren Partner Warren McKenna aus Glasgow. Wie jetzt die englische Zeitung Metro berichtet, erwartete das junge Pärchen ein Kind, als Rebecca, mitten in der Schwangerschaft, mit Präeklampsie ins Krankenhaus musste.

Bei der Krankheit kommt es zu erhöhtem Blutdruck, Eiweißausscheidungen im Urin und Wassereinlagerungen in Beinen, Händen und Gesicht. Wird der Blutdruck nicht behandelt, kann die Plazenta beschädigt werden und das Kind bekommt nicht mehr genügend Nährstoffe. Im schlimmsten Fall ist die Krankheit sogar lebensbedrohlich für Mutter und Kind.

Myles im Brutkasten
Myles war nach der Geburt so groß wie ein Smartphone.
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Mini-Myles war nicht größer als ein iPhone

Rebecca Grainger hatte jedoch Glück. Sie kam rechtzeitig ins Krankenhaus, ihr Baby wurde sofort per Kaiserschnitt geholt: ganze 14 Wochen zu früh ! Zu dem Zeitpunkt wog der kleine Myles knappe 800 Gramm und war nicht größer als ein iPhone.

Wochenlang hing Myles am Beatmungsgerät, bis die Ärzte den Kleinen mit Hilfe von Steroiden von dem Gerät entwöhnen mussten. Zu diesem Zeitpunkt standen seine Überlebenschancen 50/50. „Wir wussten, dass der Kampf um Myles Leben eine Achterbahnfahrt werden würde“, erzählt Rebecca gegenüber Metro, „doch in dem Augenblick glaubten wir, die Achterbahn würde abstürzen.“

Lese-Tipp: Können Forscher Frühgeburten bald schon in der 10. Schwangerschaftswoche vorhersagen?

Myles bei Papa Warren auf dem Schoß.
Als man Myles vom Beatmungsgerät entwöhnte stand für lange Zeit nicht fest, ob er durchkommen würde.
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"Er kommt uns gigantisch vor!"

Über 15 Wochen hinweg bangten Rebecca und Warren um das Leben ihres Kindes. So lange, bis endlich die rettende Nachricht kam : Myles war über den Berg und durfte nach Hause, gerade noch rechtzeitig zu seinem ersten Weihnachtsfest.

„Er ist eigentlich noch immer winzig“, so Rebecca, „aber uns kommt er gigantisch vor, ein Monster-Baby!“ Myles leidet zwar an einer chronischen Lungenkrankheit, ist mittlerweile aber kräftig genug, um seine Eltern mit viel Lachen und Brabbeln zu unterhalten. Für die Familie ein richtiges, kleines Weihnachtswunder. (jbü)