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Frankfurt: Ortung von gestohlenem Handy führt Beamte direkt zur Wohnung des Diebes

Fluchtversuch auf Socken

GPS führt Zivilbeamte zur Wohnung eines Handydiebes

Handydiebdstahl
Warum es keine gute Idee ist, Smartphones zu klauen, musste ein 18-jähriger Frankfurter feststellen. Symbolbild.
IMAGO / Schöning

Keine Chance für Handydieb

Die moderne Technik ist in aktuellen Smartphones bereits so ausgereift, dass Diebe meist schlechte Karten haben. Das musste nun auch ein 18-jähriger Handyräuber aus Frankfurt feststellen. Das GPS-Signal des von ihm erbeuteten Handys führte die Polizei direkt zu seiner Wohnung.

18-Jähriger macht sich auf die Socken

Bereits am frühen Samstagmorgen hatte der 18-Jährige einem 28-Jährigen in der Frankfurter Liebfrauenstraße das Handy geraubt. Noch am selben Tag gelang es dem 28-Jährigen, sein Handy in Fechenheim zu orten. Eine genaue Lokalisierung gestaltete sich jedoch zunächst schwierig. Der Standort des Mobiltelefons konnte dann aber auf ein mehrstöckiges Wohngebäude in der Dietesheimer Straße eingegrenzt werden. Mehrere Polizeibeamte, zivil und uniformiert, begaben sich daraufhin in das Haus.

Mit einer App wurde ein akustisches Signal des geraubten Handys ausgelöst. Offenbar beeindruckt und aufgeschreckt verließ ein 18-Jähriger, bekleidet mit Socken und einer kurzen Hose, eine Wohnung in Richtung des Hausflures. Dabei hielt er das gesuchte Handy in der Hand. Zu seinem Pech bemerkte ihn einer der Polizeibeamten. Was folgte, war die Festnahme des jungen Mannes. Die Ermittlungen dauern an. (kmü)