Sir Lewis und seine Vorgänger

Die Ritter der Formel-1-Geschichte

Formula One F1 - Monaco Grand Prix - Circuit de Monaco, Monte Carlo, Monaco - May 25, 2019   Mercedes' Lewis Hamilton is presented a tire by Jackie Stewart after qualifying in pole position   REUTERS/Benoit Tessier
RC, REUTERS, BENOIT TESSIER

Formel 1: Das erlesene Sir-Quartett

Lewis Hamilton ist jüngst Mitglied eines auserwählten und prestigeträchtigen Kreises geworden. Queen Elizabeth II schlug den Rekordweltmeister virtuell zum Ritter – die höchste Ehre für einen Sportler in Großbritannien. Fortan heißt es also „Sir“ Lewis. Der 36-Jährige folgt damit drei legendären F1-Größen.

Sir Jack Brabham (1926 – 2014):

Jack Brabham gewann 1959, 1960 und 1966 die Formel-1-WM. Foto: dpa
Jack Brabham bejubelte drei WM-Titel
DPA

Der dreimalige Weltmeister ist eine echte F1-Legende und rief nebenbei noch ein eigenes nach ihm benanntes Team ins Leben. Der Australier gewann zwischen 1955 und 1979 14 GP-Rennen bei 126 Starts.

Zum Ritter geschlagen: 1979

Sir Stirling Moss (1929-2020):

 British GP preview with Lewis Hamilton and Sir Stirling Moss, Silverstone, England, 31 May 2013. R to L: Sir Stirling Moss GBR and Lewis Hamilton GBR Mercedes AMG F1 with the double F1 Grand Prix winning Mercedes-Benz W196 at a press event to public
Stirling Moss mit Lewis Hamilton 2013. Moss gewann mehr Rennen als 17 der bisherigen 33 Weltmeister
www.imago-images.de, imago images/Motorsport Images, via www.imago-images.de

Moss, der in den 1950er Jahren und Anfang der 1960er Jahre in der Formel 1 startete, gilt als erfolgreichster Fahrer, der sich nie den Titel sichern konnte. Der Brite fuhr zu vier Vizeweltmeisterschaften und 16 Grand-Prix-Siegen. Er verstarb an Ostern des vergangenen Jahres.

Zum Ritter geschlagen: 1999

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Sir Jackie Stewart (*1939):

MONZA, ITALY - SEPTEMBER 04:  Sir Jackie Stewart poses for photographs with his winners trophy from the 1965 Italian Grand Prix at Monza prior to the Italian Grand Prix at the Autodromo Nationale di Monza circuit on September 4, 2005 in Monza, Italy.
Der F1-Rentner ist noch heute im Paddock als Werbebotschafter anzutreffen
Getty Images, Bongarts

Er ging in den Jahren 1965 bis 1973 in der Königsklasse an den Start und holte wie Brabham drei WM-Titel (1969, 1971 und 1973). Stewart feierte 27 Siege in 99 Rennen und etablierte die heute gängigen Champagnerduschen auf dem Podium. Wie Brabham gründete er nach seiner aktiven Zeit ein Team (später ging daraus das Red-Bull-Team hervor).

Zum Ritter geschlagen: 2001

Sir Lewis Hamilton (*1985):

Sir Lewis
Mit 95 GP-Siegen hat er 2020 auch in dieser Statistik Michael Schumacher (91) überholt
deutsche presse agentur

Er ist der Dominator der heutigen Formel 1. Durch seinen siebten Streich in der vergangenen Saison hat Hamilton den Rekord von Michael Schumacher eingestellt . Zwar hat er den neuen Vertrag bei Mercedes noch nicht unterschrieben , doch alles spricht dafür, dass der Brite auch 2021 im Silberpfeil zum alleinigen Rekord und WM-Titel Nummer 8 rast.

Zum Ritter geschlagen: 2020 (virtuell)

Im F1-Zirkus dürfen sich zudem Williams-Teamgründer Frank Williams und Williams-Ingenieur sowie Mitbegründer Patrick Head Sir nennen. Alle wurden von Queen Elizabeth II zum Ritter geschlagen.