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Formel 1: Niki Laudas dritter Todestag - als die Motorsport-Welt in Tränen ausbrach

Dritter Todestag von Niki Lauda

Als die Formel 1 in Tränen ausbrach

ARCHIV - 20.03.2018, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Der Luftfahrtunternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda steht vor einem Airbus seiner Fluggesellschaft Laudamotion. (zu dpa: "Lauda vom Automobil-Weltverband zur Persönlichkeit des Jahres ernannt.")
Niki Lauda
ve sab wst dul fdt pat axs, dpa, Rolf Vennenbernd

Niki Laudas Tod erschütterte die Formel-1-Welt

Heute vor drei Jahren trauerte die Formel-1-Welt um eines ihrer größten Idole. Am 20. Mai 2019 starb Niki Lauda im Alter von 70 Jahren im Kreise seiner Familie. Aber egal, wie lange der dreimalige Weltmeister – der „Papst der Piloten“, man ihn ehrfurchtsvoll nannte - nicht mehr unter uns sein wird, er bleibt unvergessen.

Lauda holte Schumi zu Ferrari

In seiner aktiven Karriere ging Lauda, der vor knapp drei Monaten 72 Jahre alt geworden wäre , bei 171 Grands Prix an den Start – 24 Mal stand er auf Pole Position, 25 Rennen gewann er. Dreimal wurde der Österreicher Formel-1-Weltmeister, ehe er 1985 seine Karriere beendete. Überschattet wurde die glanzvolle Laufbahn von seinem schlimmen Unfall auf dem Nürburgring 1976, als Laudas Ferrari gegen eine Felswand prallte, Feuer fing und der damals amtierende Champion schwerste Verbrennungen davontrug.

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Später war Lauda Berater bei Ferrari, hatte großen Anteil an der Verpflichtung von Michael Schumacher im Jahr 1996. 2012 stieg er bei Mercedes ein und erwarb sogar zehn Prozent Anteile am Rennstall. „Er war ein tapferer Patient, der sich bis zur letzten Minute als Aufsichtsrat noch um unser Team kümmern wollte. Jetzt fehlt er uns als Antreiber, als Kritiker und vor allem als Mensch“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Experte, Co-Kommentator, Freund

„Niki war immer ein Freund, dem man vertrauen konnte. Er wusste für alles eine Lösung, auch wenn mir diese nicht immer passte“, sagte Lewis Hamilton über seinen Mentor. „Niki ist ein Mensch, der uns allen sehr fehlt, ich vermisse ihn jeden Tag. Ich finde es noch immer schwierig, über ihn zu sprechen – über einen Menschen, der mir derart nahe stand. Es gab so viele fabelhafte Momente mit ihm.“

Lauda war es auch, der Hamilton 2012 am Rande des Singapur-GP davon überzeugte, McLaren zu verlassen und sich dem Mercedes-Werksteam anzuschließen. Der Rest ist, wie man sagt, „History“.

Lauda fehlt aber auch den Fans vor den Fernsehern. Von 1996 bis 2017 war der kauzige Wiener Experte und Co-Kommentator bei RTL. An der Seite von Florian König ( „Niki war mein Lieblingsfahrer und Lieblingsexperte“ ) unterhielt er die Massen mit seinen Analysen und Kommentaren. Niki – du fehlst. (sho)

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