Noch mehr Spektakel in den Dünen?

Zandvoort-Boss will offene Heck-Flügel in der Steilkurve

In Zandvoort geht die Formel 1 steil - 2022 vielleicht sogar noch steiler.
In Zandvoort geht die Formel 1 steil - 2022 vielleicht sogar noch steiler.
Imago Sportfotodienst

Der Große Preis der Niederlande war schon im Vorjahr ein Highlight in Oranje – dieses Jahr könnte das Formel-1-Rennen in Zandvoort (4. September, LIVE bei RTL) noch spektakulärer werden. Der Streckenchef hofft, dass die FIA seinen Plan absegnet, der da heißt: DRS auch in der Steilkurve.

Masi entschied sich dagegen

„Das war im Vorjahr der Plan, aber Michael Masi hat entschieden, es nicht zu machen, weil auf der Strecke zuvor keine Formel-1-Rennen stattgefunden hatten“, sagte Zandvoort-Boss Robert van Overdijk dem Portal „RacingNews365.com“.

Der als Renndirektor später geschasste Masi sein nun zwar „natürlich nicht mehr da“, so van Overdijk, man habe im Vorjahr aber sehen können, dass DRS in der Steilkurve passe. „Wir nehmen also an, dass die DRS-Zone so sein wird, wie sie ursprünglich vorgesehen war.“

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Wittich und Freitas haben das letzte Wort

Die nach der holländischen Motorsport-Ikone Arie Luyendyk benannte Kurve hat eine Neigung von bis zu 32 Prozent und ist das Alleinstellungsmerkmal Zandvoorts im Rennkalender. Ursprünglich wollten die Veranstalter, dass die zweite DRS-Zone auf dem Kurs in den Dünen die Steilkurve einschließt, die FIA und Masi entschieden sich aber aus Sicherheitsgründen dagegen, die Fahrer durften die Flügel erst nach der Neigung aufklappen.

Die Zandvoort-Organisatoren um van Overdijk erhoffen sich von der DRS-Zone mit Steilkurve mehr (und spektakuläre) Überholmanöver. Das letzte Wort haben aber die Rennleiter Niels Wittich und Eduardo Freitas. Sie müssen eine Erweiterung der DRS-Zone absegnen. (mar)