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Formel 1 in Imola: George Russell: "Niemand ist unschlagbar - auch Ferrari nicht"

George Russell im RTL-Interview

Niemand ist unschlagbar - auch Ferrari nicht

George Russell
Charles Leclerc (li.) hat derzeit die Nase vorn. Dürfte sich aber noch ändern, glaubt George Russell
HOCH ZWEI, picture alliance

Für George Russell ist in Imola so einiges neu. Regen, neue Reifen – und das im Mercedes. Immerhin, drei Sekunden war der Brite im 1. Freien Training zum Grand Prix der Emilia Romagna (Sonntag, 14 Uhr, LIVE bei RTL) schneller als sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton. Doch über allem steht: Ferrari angreifen – egal, wie. Dass das geht, davon ist Russell fest überzeugt, wie er im Interview mit RTL sagt.

Russell: "Lewis ist auf jeden Fall der Team-Captain"

„Wir müssen zusammenarbeiten, um gegen Ferrari und Red Bull zu kämpfen. Unser Kampf ist nicht gegeneinander“, sagte der Youngster, angesprochen auf sein Verhältnis zum siebenmaligen Champion Hamilton.

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Teaminterne Hahnenkämpfe um die Nummer 1 im Team? Brauchen die Landsmänner nicht. „Es gibt definitiv keine Nummer 1 und Nummer 2. Aber Lewis ist auf jeden Fall der Team-Captain. Er ist der Erfahrene, er ist schon so lange hier. Darum kommen wir auch gut miteinander klar. Lewis ist an einem Punkt, wo er keinem mehr etwas beweisen muss. Ich bin am Anfang meiner Karriere.“

Russell vor "aufregendem Sprint-Wochenende"

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Und mit den Silberpfeilen am Anfang einer Aufholjagd. „Niemand ist unschlagbar. Sie (Ferrari, Anm.d.Red.) sind besser gestartet. Ich denke, wir können zurückschlagen. Es wird Zeit dauern. Die WM gewinnt man über 23 Rennen. Wir haben viel Potenzial. Müssen dran glauben. Und hart arbeiten“, so Russell, der damit in Imola gleich anfangen will: „Es ist ein Sprintrennen-Wochenende. Es ist aufregend. Wir werden alles in die Waagschale werfen.“ (fgö/mli)