Formel-1-Hammer

Binotto tritt als Ferrari-Teamchef zurück - wildert die Scuderia nun bei der befreundeten Konkurrenz?

ARCHIV - 21.05.2022, Spanien, Montmelo: Motorsport: Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Spanien: Mattia Binotto. (zu dpa: «Medien: Formel-1-Team Ferrari trennt sich von Teamchef Binotto») Foto: Manu Fernandez/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Mattia Binotto tritt zum Jahresende zurück.
dpa, Manu Fernandez

Ferrari trennt sich nach monatelangen Spekulationen von seinem heftig kritisierten Formel-1-Teamchef Mattia Binotto. Die Scuderia hat den Rücktritt des 53-Jährigen zum 31. Dezember akzeptiert. „Ich denke, es ist richtig, diesen Schritt zu diesem Zeitpunkt zu tun, so schwer mir diese Entscheidung auch gefallen ist“, erklärte Binotto. Die Suche nach einem neuen Ferrari-Teamchef läuft längst, im neuen Jahr soll er bekannt gegeben werden.

Frederic Vasseur (FRA) Alfa Romeo F1 Team Team Principal, in the FIA Press Conference.29.10.2022. Formula 1 World Championship, Rd 20, Mexican Grand Prix, Mexico City, Mexico, Qualifying Day.- www.xpbimages.com, EMail: requests@xpbimages.com © Copyri
Übernimmt nun Frederic Vasseur?
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Frederic Vasseur als Top-Kandidat auf die Nachfolge?

Gerüchte über eine Trennung der Scuderia von Binotto hatte es zuletzt rund um das Saisonfinale in Abu Dhabi gegeben. Als Nachfolger wird vor allem Frederic Vasseur (54) gehandelt. Der Franzose ist seit 2017 Teamchef von Sauber, das später in Alfa Romeo umbenannt wurde. Der Rennstall arbeitet eng mit Ferrari zusammen.

Auch der Name Ross Brawn geistert durch die Gerüchteküche. Der 68-Jährige ist bei Ferrari wahrlich kein Unbekannter. Zwischen 1997 und 2006 arbeitete der Brite bei den Italienern als Technischer Direktor und hatte in dieser Zeit einen großen Anteil an den Erfolgen von Michael Schumacher. Aktuell ist Brawn Sportchef der Formel 1.

Binotto stieß schon 1995 zur Scuderia und diente Michael Schumacher in dessen Ferrari-Ära als Motoreningenieur. Später stieg der Schweizer zum Technikdirektor auf, ehe er Anfang 2019 nach einem Machtkampf Maurizio Arrivabene als Teamchef ablöste. Ferrari hat letztmals 2007 durch Kimi Räikkönen den Fahrertitel gewonnen, In der abgelaufenen Saison wurde Charles Leclerc WM-Zweiter hinter Max Verstappen im Red Bull. Der Monegasse lag nach drei Rennen sogar 46 Punkte vor dem Niederländer. Fahrfehler, Strategieaussetzer und technische Schäden kosteten aber anschließend ein noch besseres Abschneiden. (tno/sport.de/dpa)

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