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Fast blind: Werdender Papa kann Ultraschallbilder nicht sehen - dann bekommt er diese Überraschung!

Süße Überraschung

Blinder Papa in Spe bekommt ein ganz besonderes Ultraschallbild

Nathan Edge bekam ein gesticktes Ultraschallbild seines Babys.
Nathan Edge bekam ein gesticktes Ultraschallbild seines Babys.
Nathan Edge

Ultraschallbild mal anders...

Nathan Edge kann es kaum abwarten, endlich Vater zu werden. Doch die Ultraschallaufnahmen seines Kindes konnte er bislang nicht sehen. Dank einer nachgestickten Version aus der zwölften Schwangerschaftswoche, kann er sich nun ein Bild machen.

Hinweis: Dieser Beitrag erschien zuerst an dieser Stelle bei stern.de .

Nathan Edge freut sich sehr über das ungewöhnliche Geschenk

Für werdende Eltern gibt es kaum einen aufregenderen Termin, als das heranwachsende Kind im Bauch der Mutter beim Ultraschall zu sehen. Doch für blinde Menschen ist das keine Option, das kleine schlagende Herz, die Konturen des Kopfes und des Körpers bleiben für sie unsichtbar. Der 26-jährige Brite Nathan Edge kam dennoch in den Genuss, sich ein Bild machen zu können. Eine Frau aus dem Ort stickte die Aufnahme nach, die in der zwölften Schwangerschaftswoche von der Gebärmutter seiner Lebensgefährtin Emma Fotheringham gemacht worden war. Die ebenfalls 26-jähriger Emma bedauerte, dass Nathan sein Kind nicht sehen konnte und wandte sich an jemanden, der helfen konnte: Deb Fisher. Für sie war es die erste Stickarbeit. Seit er das Bild erhalten hat, ist die Vorfreude auf die Geburt des Babys im Mai 2021 noch viel größer. Nathan Edge twitterte dazu.

Nathan Edge verlor 80 Prozent seiner Sehkraft, als er sechs Jahre alt war. Nach zwei vergeblichen Operationen erblindete er mit 18 Jahren auf beiden Augen. Der britischen "Metro" sagte er: "Ich kann gar nichts sehen, somit auch nicht die Ultraschallaufnahme. Ich hatte mich auf den Termin gefreut, aber verpasste das Wichtigste."

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Die werdende Mama bekam ein tolles Angebot

"Emma hatte das gestickte Bild schon wochenlang geplant, wollte mir aber nicht verraten, bevor es fertig war", erzählt der werdende Vater der "Metro". Als er das Bild endlich in den Händen hielt, sei das ein sehr emotionaler Moment gewesen. "Ich habe eine Weile gebraucht, um es zu verstehen, aber Ultraschallbilder sind ja auch, wenn man sehen kann, nicht so einfach zu verstehen", berichtet er.

Emma erzählt, wie es zu der Stickarbeit kam: "Eine liebenswerte Frau, die hier im Ort Welpen zu Blindenhunden ausbildet, sprach mich an. Sie sagte, wie sehr sie sich für uns freut, aber wie leid es ihr täte, dass Nathan das Heranwachsen des Babys nicht anhand der Ultraschallbilder begleiten könne." Deb Fisher erklärte, sie habe nie zuvor gestickt, würde aber gern versuchen, die Ultraschallbilder nachzusticken, sodass es ein gemeinsames Vergnügen würde, das Kind wachsen zu sehen. "Ich konnte kaum glauben, dass jemand so freundlich und einfühlsam ist", verrät Emma. Sie befindet sich inzwischen in der 19. Schwangerschaftswoche und es stellte sich heraus: It's a boy.

Der stolze werdende Vater twitterte sein Geschenk sofort und erhielt zigtausend Likes und Retweets. "Die Aufmerksamkeit hat mich umgehauen", berichtete er der "Metro". "Es hat den Menschen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Nach dem Jahr, das wir alle hatten, ist das schön."

Quelle:" Metro "