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Extremes Mobbing: Schülerin zu 150 Kniebeugen gezwungen - für immer gehbehindert!

Extremer Mobbing-Vorfall in China

Schülerin muss 150 Kniebeugen machen - für immer gehbehindert!

Klassenraum in China
In einer Schule in China kam es zu einem extremen Mobbing-Vorfall. (Foto: Motivbild)
TS/LP/FW1/Shailesh Kuber, REUTERS, TYRONE SIU

Schülersprecherin zwingt 14-Jährige zu 150 Kniebeugen

Eine Schülerin in China muss nach einer extremen Mobbing-Attacke offenbar für den Rest ihres Lebens an Krücken gehen. Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, soll die Schülersprecherin die 14-Jährige dabei erwischt haben, wie sie etwas zu essen in den Schlafsaal ihres Internats in der Provinz Sichuan schmuggelte. Daraufhin wurde sie von ihren Mitschülern gezwungen, 150 Kniebeugen zu machen – mit fatalen Folgen.

Mädchen hatte eine ältere Verletzung am Fuß

Laut „Sun“-Bericht bestritt die Schülerin bei dem Vorfall im Juni, dass die Snacks, die in ihrem Bett gefunden wurden, wirklich ihr gehörten. Sie habe auch gesagt, dass sie sich im April 2020 den Fuß verletzt hatte und darum keine Kniebeugen machen könne.

Das ignorierte die Schülersprecherin offenbar und soll ihre Mitschülerin trotz ihrer Verletzung zu den Straf-Übungen gezwungen haben. All das soll auch unter der Aufsicht eines Lehrers stattgefunden haben, der nicht eingriff, um den Missbrauch der 14-Jährigen zu beenden.

Lese-Tipp: Bei Kniebeugen kommt es auf die richtige ausführung an, damit sie den Muskeln und Gelenken nicht schaden.

China: Ärzte glauben, dass die Gehbehinderung der Schülerin nie mehr weggeht

Die Kniebeugen sollen die Fußverletzung des Mädchens so sehr verschlimmert haben, dass die Schülerin ins Krankenhaus musste. Es folgten mehrere komplizierte Operationen an ihrem verletzten Fuß. Auf Fotos ist der geschwollene Fuß der Schülerin zu sehen und wie sie in einem Krankenhausbett liegt. Trotz der Eingriffe gehen die Ärzte davon aus, dass die Jugendliche eine dauerhafte Gehbehinderung davontragen wird. Laut „Sun“ soll die 14-Jährige seit dem Zwischenfall unter Depressionen leiden.

Dem Bericht zufolge soll der zuständige Lehrer inzwischen entlassen worden sein. Die Schule habe der Familie eine Entschädigungszahlung in Höhe von umgerechnet rund 14.750 Euro angeboten, die die Eltern der 24-Jährigen bisher ablehnen. (jgr)