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Ex-„Overground“-Mitglied total verändert: Was ist aus Marq Porciuncula geworden?

Kaum wiederzuerkennen

Ex-„Overground“-Mitglied total verändert: Was ist aus Marq Porciuncula geworden?

Die Band "Overground" 2004 in Köln: Marq, erster von links, arbeitet heute nicht mehr in der Musikbranche.
Die Band "Overground" 2004 in Köln: Marq, erster von links, arbeitet heute nicht mehr in der Musikbranche.
dpa, A3637 Jörg Carstensen

Macht Marq immer noch Musik?

Die 2000er Jahre waren die Blütezeit von Casting-Bands wie No Angels , Monrose, Nu Pagadi, Queensberry & Co.! 2003 wurde die Boyband „Overground“ im Rahmen der TV-Show „Popstars“ gegründet. „Overground“ – das waren Akay Kayed, Ken Miyao, Meiko Reißmann – und Marq Porciuncula. Wir verraten, was Marq seitdem alles gemacht hat.

Marq war bei Overground das Nesthäkchen

Der Band "Overground" während der Generalprobe für den Vorentscheid des Eurovision Song Contests 2004.
Der Band "Overground" während der Generalprobe für den Vorentscheid des Eurovision Song Contests 2004.
MARKUS SCHREIBER, picture alliance / AP Photo |

Der heutige 34-jährige Marq war mit seinen blutjungen 16 Jahren das Nesthäkchen der Band. Nicht mal volljährig. Im „Bild“-Interview denkt er an die wilde Zeit zurück: „Ich war sehr jung. Denke aber, das war bis dato immer noch die beste Zeit meines Lebens. Im Großen und Ganzen bereue ich es überhaupt nicht. Nicht jeder kann behaupten, mit 16 Jahren so viel rum gekommen zu sein, so viel erlebt zu haben, so viele tolle Menschen getroffen zu haben.“

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„Schick mir ’nen Engel“ brachte der Band eine Goldene Schallplatte ein

Mit dem Song „Schick mir ’nen Engel“ schaffte es die Band 2003 auf Platz 1 der Single-Charts. Andere Songs danach konnten aber nicht mehr an den Erfolg anknüpfen. Nach der Band-Auflösung 2008 fiel er in ein Loch: „Tatsächlich war ich für eine kurze Zeit verloren, da ich ja immer noch ziemlich jung war und sicher war, dass ich weiterhin meine Kunst ausleben möchte. Ich habe das Glück, so wundervolle Menschen um mich herum zu haben, die mich einfach immer unterstützt haben, egal, was ich gemacht habe und machen wollte.“

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Er lebte nach der Band-Auflösung in New York und später in Manila

Marq Porciuncula verrät im „Bild“-Interview auch, was er nach Overload gemacht hat. „Nach Beginn unserer ,Pause‘ bin ich 2008, 2009 erst mal nach New York und habe dort für ein bis zwei Monate Tanztraining genommen, bin danach direkt weiter nach Shanghai und letztendlich nach Manila, wo ich dann knapp fünf Jahre gelebt habe“, verrät er über seine Zeit nach dem wilden Band-Leben. „Angefangen habe ich dort mit Musik, gründete nebenbei eine Tanz-Crew, habe mir dort einen Deal als Solo-Künstler geangelt und habe zum Ende hin aber mehr Werbung gemacht.“

2013 kam Marq nach Deutschland zurück

Doch schließlich kam er zurück nach Deutschland. „2013 bin ich zurück nach Hamburg und habe mich entschlossen, eine Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann zu machen“, verrät er weiter. „Seitdem arbeite ich hauptberuflich in dieser Branche, verkaufe seit circa zwei Jahren auch Torten, da ich sehr gerne koche und backe – und stehe für Werbepartner vor der Kamera.“ Ein herrlich normales Leben.

Wer hin und wieder den Fernseher anmacht, kann Marq aktuell in einer Eis-Werbung beim Naschen in einer Badewanne sehen. Mit den anderen Band-Mitgliedern habe er bis heute auch noch Kontakt – via WhatsApp-Gruppe – in der „Insider-Witze“ ausgetauscht oder „zu Geburtstagen gratuliert“ werde.

Marq arbeitet als Model

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