Und das zu Corona-Zeiten

Eurowings: Neue Regelungen sorgen für Verwirrung

Was hat es mit den Änderungen der Gepäck-Vorschriften von Eurowings auf sich?
© Imago Entertainment, Arnulf Hettrich

07. Juli 2020 - 15:28 Uhr

Eurowings: Neue Corona-Regeln sind wenig verständlich oder intuitiv

Wie viele Airlines hat auch Eurowings neue Regeln und Hygienemaßnahmen für die Reise zu Corona-Zeiten eingeführt. Doch einige davon scheinen wenig verständlich oder intuitiv. Was sollen die aktuellen Bestimmungen der Airline für die Sitzplatzvergabe und den Check-in?

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Reisegruppen werden auseinandergesetzt - es sei denn, sie zahlen

Die Sitzplatzvergabe von Eurowings scheint alles andere als Corona-optimiert. Bei den günstigeren Basic-Tickets werden zusammenhängende Buchungen während der Sitzplatzvergabe im erforderlichen Online-Check-in nicht berücksichtigt – es sei denn, man zahlt dafür. Heißt: Mit der eigenen Reisegruppe – sogar mit der eigenen Familie – kann man dann nur gegen eine zusätzliche Gebühr zusammensitzen. Gerade in Corona-Zeiten erscheint das jedoch wenig sinnvoll. Warum wird das nicht zum Schutze der Reisenden geändert? Auf Nachfrage bei Eurowings haben wir hierzu bislang kein Statement erhalten. Zudem zahlen Passagiere im Basic-Tarif seit dem 1. April 2020 eine Gebühr von fünf Euro pro Person, wenn sie am Schalter einchecken wollen.

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Trotz Online-Check-in: Am Ende muss man doch zum Schalter

Zudem ist es bei Eurowings bei grenzüberschreitenden Flügen neuerdings nicht mehr möglich, die Bordkarte beim Online-Check-in selbst auszudrucken. Dies ist nun nur noch am Flughafen-Schalter möglich. Und dort steht man dann in Personenschlangen und kommt anderen Reisenden unnötig nah. Widerspricht das nicht dem Anspruch, die Abwicklung möglichst kontaktlos zu halten? Auf Anfrage von RTL hat sich Eurowings dazu nicht geäußert. 

Kulanz bei Umbuchungen

Immerhin: Beim Thema Umbuchungen ist Eurowings während der Pandemie kulant! Bis 14 Tage vor Abflug können Kunden ihren Flug aktuell ohne anfallende Gebühr umbuchen. Der neue Flug darf dann im Reisezeitraum bis 30. Oktober 2021 liegen. Sogar das Reiseziel darf bei der Umbuchung verändert werden.

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