Euro-Finanzminister wollen Hilfen für Athen freigeben

12. Februar 2016 - 14:44 Uhr

Nach monatelanger Hängepartie wollen die Euro-Finanzminister die nächsten Hilfskredite an Athen von insgesamt 44 Milliarden Euro endgültig freigeben. Die Euro-Kassenhüter zeigten sich in Brüssel zu Beginn ihres Treffens zuversichtlich. "Wir werden heute - so wie ich das jetzt sehe, spüre, fühle und möchte - eine endgültige Entscheidung in Sachen Griechenland treffen", sagte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. EU-Währungskommissar Olli Rehn sprach von einer "Odyssee", die hinter den internationalen Geldgebern und Griechenland liege.

Die Gelder sollen eine Pleite des Landes abwenden. Athen hatte erst vor wenigen Tagen mit einem erfolgreichen Schuldenrückkauf den Weg für neue Notkredite frei gemacht. Dadurch will das Land auf einen Schlag seine Schulden um 20 Milliarden Euro reduzieren.