Gefahr für Westküste?

Alaska: Erdbeben der Stärke 8,2 - Tsunami-Warnung aufgehoben

Die Tsunami-Warnung galt für die Küste Alaskas - bis zur Entwarnung wenige Stunden später
Die Tsunami-Warnung galt für die Küste Alaskas - bis zur Entwarnung wenige Stunden später
© Twitter, NWS Tsunami Alerts

30. Juli 2021 - 9:12 Uhr

Erdbeben vor der Küste Alaskas

In Alaska hat es ein heftiges Erdbeben gegeben. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke am Mittwochabend (Ortszeit) mit 8,2 an. Das Beben habe um 22.15 Uhr (Ortszeit, 08:15 Uhr MESZ) und in einer Tiefe von 35 Kilometern stattgefunden. Es wurden für mehrere Gebiete Tsunami-Warnungen ausgegeben – und einige Stunden später wieder aufgehoben.

Tsunami-Warnung aufgehoben - Küstenbewohner hatten höhere Gebiete aufgesucht

Die Warnungen galten für den südlichen Teil des US-Bundesstaates Alaska, die Alaska-Halbinsel und die Pazifik-Küsten am Golf von Alaska und im Süden des Beringmeers. Nach Sirenenwarnungen hatten Bewohner der Küstenregionen zwischenzeitlich ihre Häuser verlassen, um sich in höhergelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) sprach zunächst von einer Stärke von 8,1, korrigierte dann ebenfalls auf 8,2, ortete das Beben aber knapp 121 Kilometer südöstlich des ebenfalls auf der Halbinsel gelegenen Ortes Chignik.

Am Abend (Ortszeit) wurde zunächst auch geprüft, ob für andere Küstengebiete in den USA und in Kanada eine Tsunami-Gefahr bestehe. Auch in Japan erörterten die Behörden dem Sender NHK zufolge, ob eine Tsunami-Warnung für sein Territorium nötig wäre. (reuters, dpa, swi)

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