Ronaldo und Co. stellen Flaschen weg

Wie die UEFA auf das Cola-Gate reagiert

18. Juni 2021 - 9:53 Uhr

Flasche weg, Mahnung da

Das klingt durchaus nach einer ersten Mahnung: Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat sich auf das von Cristiano Ronaldo ausgelöste "Cola-Gate" zu Wort gemeldet und deutlich auf die Bedeutung der Sponsoren hingewiesen. In der Zwischenzeit hat der nächste Superstar Flaschen abgeräumt.

Ronaldo-Aktion findet Nachahmer

"Wir haben mit den Mannschaften gesprochen. Die Einnahmen sind wichtig für das Turnier und den europäischen Fußball. Daran haben wir erinnert", sagte EM-Turnierdirektor Martin Kallen.

Portugals Superstar Ronaldo hatte dem Getränkeriesen Coca Cola einen Wertverlust in Milliardenhöhe beschert. Nachdem der 36-Jährige bei einer Pressekonferenz vor dem EM-Auftakt Colaflaschen vom Podium entfernte (oben im Video), brach der Aktienkurs des Unternehmens um 1,6 Prozent ein. Dadurch sank der Marktwert des EM-Sponsors um vier Milliarden US-Dollar auf 238 Milliarden. Als der fünfmalige Weltfußballer die Colaflaschen zur Seite gestellt hatte, hielt er eine Wasserflasche hoch und rief mit dem Wort "Agua" deutlich hörbar zum Wassertrinken auf.

Lukaku stellt Bierflasche beiseite

Der nächste in der Reihe war dann Frankreichs Mittelfeldstar Paul Pogba, als er am Dienstag nach dem 1:0 gegen Deutschland bei der Pressekonferenz eine Flasche des Biersponsors Heineken (alkoholfrei) verschwinden ließ. Auch Italiens Matchwinner Manuel Locatelli machte nach dem 3:0 gegen die Schweiz einen "Ronaldo" und stellte die Getränke öffentlichkeitswirksam beiseite.

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Yarmolenko hat einen anderen Ansatz

Die Flaschen auf den PKs werden mehr und mehr zum Running Gag. Ukraine-Stürmer Andriy Yarmolenko hatte ebenfalls seinen Spaß, er machte allerdings das Gegenteil von Ronaldo und holte die Getränke wieder ins Bild und lachte sich schlapp. (msc/sid)