Mühelos nachhaltig

Einfache Plastik-Alternativen für den Haushalt

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16. September 2019 - 13:02 Uhr

So einfach können Sie Wegwerfprodukte vermeiden!

Statt Frischhaltefolie

Dauerhafte Alternativen bestehen aus Textilien, die mit Zusätzen wie Harz oder Bienenwachs behandelt wurden. So halten sie Lebensmittel einerseits frisch, sind aber andererseits über längere Zeit mit Wasser und etwas Seife abwaschbar. Hier geht's zur Wachstuch-DIY-Anleitung!

Und natürlich: Die beste Lösung ist das Verpacken in den guten alten Dosen. Auch leere Joghurtgläser mit Schraubverschluss halten zum Beispiel Wurst frisch. Sogar Backpapier enthält oft Plastik. Es lässt sich durch abwaschbare Dauerbackmatten ersetzen oder einfach durch Butter und Mehl, rät die Verbraucher-Initiative.

Statt Hand-Zahnbürsten

Umweltverträglichere Produkte haben Stiele aus Holz, die Borsten bestehen etwa aus Bambus-Kohle. Es gibt etwa in Unverpacktläden auch Zahnreinigungstabletten statt Zahnpasta.

Statt Flüssigseife

Anstatt flüssiger Seife, die regelmäßig in Plastikverpackungen gekauft werden muss, lässt sich ein festes Seifenstück leicht benutzen und verursacht kaum Verpackungsmüll. Auch Shampoos, Bodylotion und andere Kosmetika gibt es in fester Seifenform.

Statt Strohhalmen

Längst findet man im Handel Produkte aus Glas, Metall und Holz. Übrigens fast immer mit dabei: eine dünne lange Reinigungsbürste für die Innenseite. Die meisten Varianten dürfen außerdem in die Spülmaschine.

Statt Haushaltsschwämmen

Haushaltsschwämme und Putztücher aus Plastik haben aufgrund ihrer hohen Belastung nur eine kurze Lebensdauer im Haushalt. Als Müll halten sie sich danach aber leider sehr lange. Alte Hand- oder Trockentücher lassen sich in ein paar Schnitten in handliche Putztücher verwandeln, die sich in der Maschine waschen lassen und somit eine lange Lebensdauer haben.

Statt Einwegtüten

Statt kleinen Tüten für Obst und Gemüse im Supermarkt eignen sich wiederverwendbare Netze oder Tüten aus Naturmaterialien genauso gut für den Einkauf. In der Handtasche nehmen sie wenig Platz weg und sind so spontan immer griffbereit.

Statt Einweggeschirr

Die Alternative ist das Alltagsgeschirr, immer mehr Firmen erarbeiten auch kompostierbare Einweg-Alternativen. Oder wie wäre es mit Finger Food? Apropos: Auf Plastikbesteck an vielen Imbissbuden und Eisdielen lässt sich auch einfach verzichten: Man wählt eine Eiswaffel statt dem Becher oder isst Pommes und Wurst mit der Hand. Auch Deckel für Becher braucht man nicht immer.


Quelle: DPA/RTL.de