Durch die Wand

21-Jähriger kracht mit Auto ins Büro

Ein 21-Jähriger Edewechter kracht mit seinem Mercedes mitten in ein Büro.
Ein 21-Jähriger Edewechter kracht mit seinem Mercedes mitten in ein Büro.
© Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland

23. September 2021 - 16:19 Uhr

Fahrer geht anschließend zu Fuß zur Arbeit

In Edewecht im Landkreis Ammerland, Niedersachsen fährt ein 21-Jähriger in einer Linkskurve geradeaus, überfährt eine Freifläche und kracht schließlich durch eine massive Mauer hindurch mitten in ein Büro. Anschließend geht er zu Fuß zu seiner naheliegenden Arbeitsstätte.

Kollegen rufen Rettungswagen

Der am Gebäude entstandene Schaden beziffert der Hauseigentümer auf circa 50.000 Euro.
Der am Gebäude entstandene Schaden beziffert der Hauseigentümer auf circa 50.000 Euro.
© Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland

Nachdem er mit seinem Mercedes in das Büro kracht, geht der 21-Jährige Edewechter zu seiner fußläufig entfernten Arbeitsstätte. "Seine Kollegen haben dann Hilfe gerufen", berichtet Sven Plettenberg von der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/ Ammerland.

Fahrer hat schwere Verletzungen im Gesicht

"Weil der Fahrer schwere Verletzungen im Gesicht hatte, wurde er in eine Klinik nach Oldenburg gebracht", so Plettenberg. Angaben zum Unfallhergang machte der 21-Jährige Fahrer bisher nicht.

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Büro unbesetzt

Zum Unfallzeitpunkt am Donnerstagmorgen um 5:30 Uhr ist das Büro, in das der Edewechter kracht, zum Glück noch unbesetzt. Der am Gebäude entstandene Schaden beziffert der Hauseigentümer auf circa 50.000 Euro.

Bei Aufprall wohl bewusstlos

"Wir gehen aktuell davon aus, dass der Fahrer bei seiner Unfallfahrt nicht bei Bewusstsein war", erzählt Hauptkommissar Plettenberg weiter. Grund ist wohl ein sogenannter "körperlicher Mangel". Hierzu zählen beispielsweise medizinische Anfallsleiden, altersbedingte Leistungsdefizite oder auch Übermüdung. Das er nach dem Unfall zu seiner Arbeitsstätte lief wertet die Polizei als Schockreaktion.

Alkohol und Drogentest

Den Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln können die Beamten ausschließen. "Ein vor Ort durchgeführter Alkohol- und Drogentests fiel negativ aus", so Plettenberg.

Führerschein beschlagnahmt

Um einen erneuten Unfall aufgrund körperlicher Mängel zu verhindern, hat die Polizei in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft den Führerschein des 21-Jährigen beschlagnahmt. (tja)