Dschungelcamp 2015: Harry Wijnvoord über Walter Freiwalds heftige Vorwürfe

5. Februar 2015 - 11:30 Uhr

Harry Wijnvoord: "Ich bin sehr überrascht"

Walter Freiwald nutzt das Dschungelcamp 2015, um mal so richtig seine Meinung loszuwerden. Einer bekommt es ganz dick ab: sein Jahrelanger Show-Kollege Harry Wijnvoord aus der 90er-Jahre-Kultsendung "Der Preis ist heiß". Die Vorwürfe von Walter Freiwald im Dschungeltelefon von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" sind ziemlich deftig. Harry Wijnvoord ist einfach nur "sehr überrascht."

Mit herben Worten zieht Dschungel-Kandidat Walter Freiwald urplötzlich über seinen Ex-Kollegen Harry Wijnvoord her: "Er hat immer versucht, mir die Wurst vom Brot zu nehmen", wütet Walter. "Er muss mich abgrundtief hassen und er hat immer Angst davor gehabt, dass ich hoch komme." Starker Tobak, aber noch lange nicht alles: "Ich geh sogar soweit, dass der Harry irgendwelche Leute schmiert", legt Walter Freiwald nach.

Harry Wijnvoord selbst treffen die Vorwürfe hart und unvorbereitet: "Ich bin sehr überrascht, weil ich mit sowas ja gar nicht gerechnet habe", erzählt er ungläubig, als er die Szenen sieht. "ICH, Harry Wijnvoord, schmiere die BILD-Zeitung?" Das ist "ein heftiger Vorwurf", sagt Ex-Dschungelcamper Harry Wijnvoord. Der Vorwurf geht ja vor allem auch gegen die BILD-Zeitung, gibt er zu bedenken." Ich glaube nicht, dass er gut beraten ist, solche Sätze von sich zu geben". Aber auch der angegriffene Harry legt nach und bringt seine Meinung auf den Punkt: "Er versucht etwas zu vermitteln, was nicht existiert. Und er sucht jede Möglichkeit, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das mit sehr großem Ungeschick."

Walter Freiwalds Begleiter: "Ich kenne ihn überhaupt nicht so"

Auch Henning Müller, der Begleiter von Dschungelcamp-Kandidat Walter Freiwald, kann sich das Verhalten seinen guten Freundes nicht so wirklich erklären: "Ich kenne ihn überhaupt nicht so", sagt er im Hotel. "Ich glaube, Walter will einfach nur die Menschen unterhalten und schießt dann halt mitunter mal über sein Ziel hinaus." Außerdem beschreibt Henning Müller Walter Freiwald als einen lieben Menschen, der sehr sensibel. Er ist sich sicher, dass Walter alles nicht so meint, wie es den Eindruck vermittelt.

Das sieht die Psychologin Katharina Ohana ganz anders: "Er versucht permanent wie ein kleines vierjähriges Kind, sich in den Mittelpunkt zu rücken, sodass alle Aufmerksamkeit auf ihm ist", lautet ihr Urteil. Und wenn ihm die anderen Campteilnehmer die Aufmerksamkeit nicht mehr geben, "dann geht er in die kleine Hütte und erzählt der großen weiten Welt, was er für ein toller Typ ist."

Oder ist das vielleicht eine Masche, um am Ende die Krone im Dschungel zu bekommen? Melanie Müller hat die Krone und muss wissen, wie man an das Dschungelcamp herangeht. "Wir haben uns vor dem Dschungel schon einmal an den Tisch gesetzt und darüber geredet, wie man Dschungelkönigin wird." Aber eigentlich gibt es kein Rezept, sagt Melanie Müller. "Man geht da rein und man muss versuchen es so gut wie möglich zu rocken. Man muss einfach ehrlich sein."