Die dunkle Seite des Finn Albrecht kommt zum Vorschein

AWZ-Star Christopher Kohn über seine Rolle: „Finn ist am Boden“

13. Juli 2020 - 8:42 Uhr

Christopher Kohns Rolle Finn leidet unter Tablettensucht

Seit der schmerzlichen Erinnerung an den Tod seines besten Kumpels vor 15 Jahren und dem Stress mit seinem Vater ist Finn nicht mehr wiederzuerkennen. Er betäubt seinen Schmerz mit Tabletten und sinkt immer tiefer. Im Interview haben wir mit "Alles was zählt"-Schauspieler Christopher Kohn über die schlimme Phase seiner Rolle gesprochen – die übrigens auch nicht leicht für ihn selbst ist. Wie die Dreharbeiten dem 35-Jährigen auch privat zu schaffen machen und wie es um Finn steht, erzählt er im Video.

„Der Schmerz ist so groß"

"Finn war nicht immer der Mensch, der er jetzt ist", erklärt AWZ-Schauspieler Christopher Kohn im Interview. Die Zuschauer werden in den nächsten Wochen eine völlig neue und dunkle Seite seiner Rolle kennenlernen. Und alles hat mit einer schlimmen Erfahrung aus seiner Jugend zu tun. "Finn hat nichts interessiert. Der hat einfach das gemacht, worauf er Bock hatte", meint Christopher – und dazu zählten vor allem kriminelle Dinge. So überredete er seinen besten Kumpel eines Tages, mit ihm Drogen zu nehmen. Was im Tod seines Freundes endete. Diese Aktion verzeiht Finn sich bis heute nicht: "Er gibt sich daran ganz doll die Schuld."

Die Erinnerung an den Tod hat nun, Jahre später, schwere Folgen: "Der Schmerz ist so groß und dieses Leiden ist so groß, dass er sich entscheidet, sich zu betäuben."

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