Nach Explosion im Drogenlabor

Dr. Knarf: Kölner Rapper zeigt schockierendes Video „Ich lebe noch!“

© Ingrid Peters vs. "Dr. Knarf"

3. Dezember 2019 - 11:39 Uhr

Rapper Dr. Knarf: Nach grausamer Explosion im Rollstuhl

Der Kölner Rapper Dr. Knarf (35) äußert sich fast "drei Jahre nach seinem schrecklichen Unfall auf Facebook. In einer Videobotschaft an seine Fans sieht man ihn mit teilweise fehlender Schädeldecke im Rollstuhl sitzend: "Ich lebe noch und habe auch meine Hände nicht verloren". Er habe drei Monate im Koma gelegen und in dieser Zeit vier Schlaganfälle gehabt, berichtet er. "Ich kämpfe mich zurück ins Leben." Dr. Knarf hatte in einem Keller in Köln ein Drogenlabor betrieben und dabei versehentlich eine Gasexplosion verursacht. 40 Prozent seiner Haut verbrannten. Es war lange unklar, ob er überleben würde. Nun kündigt er für 2020 ein neues Album an.

„Ja, ich habe gebrannt. Aber ich kämpfe mich zurück ins Leben“

In einem erschreckenden Video zeigt sich der Kölner Rapper Dr. Knarf erstmalig nach dem Unfall in seinem Drogenlabor wieder seinen Fans. Er sitzt im Rollstuhl, ein Teil seiner Schädeldecke fehlt, sein Gesicht zeigt Brandwunden. Der Kölner Rapper hatte versehentlich eine Gasexplosion verursacht, als er in einem Kölner Keller Drogen herstellte. Der Musiker geriet in Brand und schwebte lange in Lebensgefahr. Seine Fans wussten bisher nicht, wie es um ihn steht. Nun zeigt er sich erstmalig in einem Facebook-Video.

Drei Monate Koma und vier Schlaganfälle

Obwohl der Kölner Rapper sichtlich mit der Selbstbeherrschung kämpft, berichtet er über seinen Gesundheitszustand. Er wolle "mit ein paar Sachen aufräumen". So hatte lange die Nachricht kursiert, er habe beide Hände verloren. Auf dem Video sieht man, dass das nicht stimmt. "Meine Hände sind noch da ... Ich habe gebrannt, aber schlimmer war, was danach kam." Dr. Knarf erzählt, dass er drei Monate im Koma gelegen und dabei vier Schlaganfälle gehabt habe. Seitdem ist der Musiker halbseitig gelähmt. Aufgrund einer starken Hirnschwellung mussten außerdem Teile der Schädeldecke entfernt werden.

Zu dem Unfall selbst sagt er nur wenig: "Ich habe eine Menge Fehler gemacht, auf dem Weg, die letztendlich zu dem Unfall geführt haben. Da aber aktuell noch ein Strafverfahren anhängig ist, will ich dazu gar nichts sagen."

Sein Ziel ist es, wieder laufen zu lernen. Und: "Ich mache Mucke", sagt er stolz und kündigt für 2020 ein neues Album an.

Auf das Video erhält Dr. Knarf viele sehr emotionale Reaktionen. In über 500 Kommentaren wünschen Rapperkollegen und Fans ihm alles Gute.