Urban Jungle Feeling für Dummies

Her damit! Diese Zimmerpflanzen sind stylisch und herrlich unkompliziert!

28. März 2019 - 16:45 Uhr

Kein Licht, kein Wasser, keinen Plan? - Here we go!

Lange waren sie als Staubfänger verschrien, doch die Zimmerpflanze ist längst auf dem Siegeszug zurück in unsere Wohnzimmer. Aber was tun, wenn der gehypte Interior-Trend auch Einzug in unser Wohnzimmer halten soll, wir aber leider weder mit einem grünen Daumen noch mit der nötigen Ausdauer und den richtigen Lichtverhältnissen ausgestattet sind? Kein Problem! Es gibt genügend unkomplizierte Zimmerpflanzen, die quasi fast gar nichts brauchen. Genau das Richtige für Pflanzen-Dummis auf der Suche nach dem Urban Jungle Glück.  

Die etwas fortgeschrittenen HobbygärtnerInnen unter uns finden im Video Tipps, welche Pflanzen schon im Frühling nach draußen dürfen und welches die absoluten Gärtner-No Gos sind.

Pflegeleichte Pflanzen für zuhause

Instagram ist voll von hübsch arrangierten Bildern mit Monstera, quasi dem It-Piece unter den Zimmerpflanzen. Blöd nur, dass die Trendpflanze eine kleine Diva ist: sie braucht Zuwendung, verzeiht keine Bewässerungs- und Düngepausen und muss regelmäßig staubgewischt werden. Wir stellen statt dessen pflegeleiche Alternativen vor, die mindestens genauso stylish sind. 

Bogenhanf

Bogenhanf (Sansevieria) war in den 60er Jahren fester Bestandteil praktisch jeder guten Stube. Jetzt feiert diese äußerst robuste Zimmerpflanze ihr Comeback auf vielen Social Media-Kanälen. Und das ist super: denn die sogenannte Schwiegermutterzunge ist herrlich unkompliziert und praktisch nicht totzukriegen. Selbst längere Durststrecken im hintersten, dunklen Eck meistert der Bogenhanf mit Würde und Style. Einfach alle zwei bis drei Wochen gießen. Und bloß keine Staunässe – der Bogenhanf speichert die Feuchtigkeit in seinen Blättern.

​Aber Vorsicht bei Haustieren: Bogenhanf ist giftig!

Gummibaum

Auch in den 1970er Jahren lautete das Motto schon einmal "Pflanzen all over". Ganz vorn damals mit dabei: der gute, alte Gummibaum. Und der hat sein verstaubtes Retro-Image abgeworfen und sich längst durch unzählige Auftritte in Style-Blogs rehabilitiert. Was wir am Gummibaum so mögen: selbst trockene, warme Heizungsluft kann ihm nichts anhaben. Außerdem ist er dank seiner glänzenden, großen Blätter ein echter Hingucker. Und wer es farbig mag, für den präsentiert sich der Gummibaum gerne auch in Pink-Ombré. Der ultimative Pflege-Tipp für alle Gießfaulen unter uns: den Gummibaum ab und zu samt Topf in einen Eimer mit Wasser tauchen, dann saugt er Feuchtigkeit auf und kann sie sich über längere Zeit einteilen.

Elefantenfuß

Beim Elefantenfuß ist der Name Programm: Sein Stamm ist am unteren Ende dick wie ein Fuß und wird nach oben hin schmaler. Optisch erinnert der Elefantenfuß ein bisschen an eine Palme. Aber das Beste am Elefantenfuß? In der Pflegeanleitung steht ganz klar: Mag nicht zu viel Wasser. Ha, wenn das nicht mal ein ganz klares Kaufkriterium ist! Ansonsten mag es der Eltefantenfuß gerne warm. Und Sonne schätzt er auch, schließlich gehört er zur Pflanzengattung der Sukkulenten.

Aber Achtung bei Kindern und Haustieren: die Pflanze ist giftig!

Zamioculcas

Die Zamie (Zamioculcas zamiifolia) wird auch Glücksfeder genannt, denn die aufrechten fleischigen Stiele mit den kleinen abstehenden Blättern erinnern ein bisschen an Federn. Die Zamie ist DIE perfekte Pflanze für Leute ohne grünen Daumen. Denn sie ist quasi unkaputtbar. Einfach Zimmertemperatur, ein Standort ohne zuviel Sonne und ab und an ein wohl dosierter Schluck Wasser – mehr braucht es nicht, um die Glücksfeder am Leben zu erhalten.