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Die besten Make-up-Hacks für Videochats

Mit der richtigen Optik und einem guten Make-up machen Sie beim Videocall eine gute Figur
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14. April 2020 - 7:16 Uhr

Bei Skype, Zoom & Co. gut aussehen? Kein Problem

Ganz gleich, ob Kaffee-Klatsch mit der besten Freundin oder Meeting im Büro: Dinge, die noch vor wenigen Wochen selbstverständlich für uns waren, sind wegen der Corona-Krise derzeit undenkbar. Deswegen kommen immer öfter Videocalls zum Einsatz, die den persönlichen Kontakt in Zeiten von Social Distancing ersetzen. Damit Sie bei der Besprechung per Skype, Zoom & Co. eine gute Figur machen, sollten Sie beim Schminken ein paar Dinge zu beachten.

Die richtige Beleuchtung ist die halbe Miete

Wer sich gezielt vor das Fenster setzt oder am Abend ein von unten scheinendes, diffuses Licht verwendet, kann einige Hautmakel verschwinden lassen. Weiterhin sollte die Kamera (oder der Computer mit Webcam) leicht über den Augen platziert werden. Das schmeichelt zusätzlich, denn auch ein Model kann im falschen Winkel ein übles Doppelkinn haben. Besonders bei virtuellen Büro-Meetings sollten Sie darauf achten, dass der Hintergrund keinen schlechten Eindruck vermittelt. Ein unaufgeräumtes Zimmer ist ein absolutes No-Go!

Beauty-Makel treten online mehr hervor

Im Video fehlen Dreidimensionalität und Bewegung, sodass Hautprobleme ziemlich zur Geltung kommen. Das bedeutet auch, dass mehr Make-up verwendet werden muss, um diese zu kaschieren. So klappt's mit dem optimalen Look:

Schritt 1
Zur Grundierung tragen Sie erst einmal eine Foundation* 🛒 oder eine CC-Creme* auf. Dunkle Augenringe und Rötungen können zusätzlich mit einem Concealer abgedeckt werden. Dieser sollte den gleichen Farbton wie die Grundierung haben, damit es nicht zu übermäßigen Reflexionen kommt. Ganz wichtig ist es abschließend, das Make-up mit einem Puder zu fixieren. Gerade im Kameralicht, werden glänzende Hautpartien, wie eine fettige T-Zone, nur noch mehr betont.

Schritt 2
Nun geht es ans Contouring, mit dem das Gesicht etwas lebendiger wirkt und unvorteilhafte Gesichtspartien in den Hintergrund treten. Dazu eignen sich am besten Contouring-Sticks*, die jeweils über einen dunklen Farbton zum Konturieren und einen hellen zum Highlighten verfügen. Alternativ kann auch ein Puder (bis zu drei Farbnuancen dunkler als die Foundation) verwendet werden. Den Stick oder das Puder einfach unterhalb der Wangenknochen auftragen und zu den Mundwinkeln hin mit einem Contouring-Pinsel verblenden.
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Ein wenig Rouge-Make-up sorgt für ein frisches Aussehen. Hier können Sie ruhig mutig sein und zu einem etwas auffälligerem Ton greifen, denn die Kamera schluckt viel Licht. Sollten Sie doch aus Versehen zu viel aufgetragen haben, kann das überschüssige Rouge mit einem Beautyblender* entfernt werden.

Schritt 3
Wer bestimmte Gesichtspartien, wie zum Beispiel die Wangenknochen oder den Nasenrücken, hervorheben möchte, greift zusätzlich zu einem schimmernden Highlighter.

Augen dürfen stärker betont werden

Beim Augen-Make-up muss nicht gegeizt werden, lediglich dunkle Farben sind zu meiden, weil diese schnell für einen müden Look sorgen. Stattdessen schmeicheln Farben, die die eigene Augenfarbe besser zur Geltung bringen.

  • Braunäugige Menschen verwenden am besten helle Grau- und Blautöne
  • Zu grauen, grünen und blauen Augen passen sehr gut leichte Rosé- und Apricotfarben

Die Wimpern sollten anschließend getuscht werden. Hier dürfen ruhig mehrere Mascara-Schichten zum Einsatz kommen - solange die Wimpern dabei nicht verklumpen. Damit ein ordentlicher Schwung entsteht, nicht vergessen, die Wimpern vorher mit einer Wimpernzange* in Form zu bringen. Das sorgt für ein waches Aussehen.

Die Augenbrauen werden nach dem Zurechtbürsten mit einem Augenbrauenpuder* oder Lidschatten in der Naturhaarfarbe nachgezeichnet.

Beim Lippenstift keinen allzu glänzenden Lipgloss verwenden, da dies im Kameralicht eher störend wirkt. Am besten eignen sich daher matte Töne. Wer die Augen nicht stark betont, kann hier auch zu einer mutigeren Farbe greifen. Ein kühles Rot lässt übrigens die Zähne etwas weißer wirken.

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