Spart Geld und verhindert Überforderung

Kinder sinnvoll beschenken mit der 4-Geschenke-Regel

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12. Dezember 2019 - 22:27 Uhr

Hilfe für Eltern: 4-Geschenke-Regel

Viele Eltern meinen es an Weihnachten besonders gut mit ihren Kindern und kaufen eine schier endlose Menge an Geschenken. Das geht nicht nur ordentlich ins Geld, sondern sorgt bei den Kleinen häufig auch für Überforderung und Drama unterm Tannenbaum. Doch es gibt eine einfache Regel, die Eltern hilft, beides zu vermeiden.

Schlechte Stimmung wegen Überforderung?

An Heiligabend werden die Geschenke oft irgendwann nur noch aufgerissen. "Was ist noch für mich?", ruft es unterm Tannenbaum. Denn durch immer mehr Geschenke verlieren die Kleinen den Überblick für die einzelnen Sachen - so manches teure und mühevoll ausgesuchte Geschenke wird dann fast vergessen, weil es in der Masse untergeht.

Doch es gibt eine einfache Regel, die Eltern und Kindern hilft, fokussiert zu bleiben. Damit dreht sich das Weihnachtsfest nicht nur um wahlloses Geschenke-Aufreißen, sondern wird zur schönen gemeinsamen Zeit, bei der die Geschenke wirklich wertgeschätzt werden.

4-Geschenke-Regel spart Geld und Zeit

Nach der 4-Geschenke-Regel bekommen Kinder vier Geschenke:

  • Ein Geschenk, das sie wollen
  • Eins, das sie brauchen
  • Eins, das sie tragen
  • Ein Geschenk zum Lesen

Natürlich lassen sich diese Kategorien auch ersetzen, beispielsweise durch etwas zum Spielen statt zum Lesen. Dadurch liegt der Fokus auf der Qualität der Geschenke und nicht der puren Masse an Überraschungen. Ziehen Eltern die Geschenke-Taktik über mehrere Anlässe durch, gewöhnen sich die Kleinen daran. Dann äußern sie Wünsche, die ihnen wirklich wichtig sind und geraten nicht in eine überzogene Erwartungshaltung. Konsequenz ist dafür allerdings besonders wichtig.