Skurrile Begründung

Dickes Sorry von Coach Boxall für "Warrior"-Eskalation

Trainer in Ekstase: Dean Boxall.
Trainer in Ekstase: Dean Boxall.
© Getty Images, Bongarts, JC / HM

27. Juli 2021 - 11:41 Uhr

Sogar die Maske abgerissen!

Erst die Ekstase, dann die Entschuldigung: Der australische Schwimmcoach Dean Boxall sagt nach seiner wilden Siegesfeier sorry. Sorry dafür, dass er im Überschwang der Gefühle am Montag die strengen Corona-Protokolle der Olympischen Spiele missachtet hat. "Ich muss mich eigentlich entschuldigen, weil ich meine Maske abgerissen habe und sie zerrissen ist. Ich bin in dem Moment einfach durchgedreht", sagte Boxall dem australischen Sender Seven Network.

Für einen Moment den "Körper verlassen"

Er habe in dem Moment seinen Körper verlassen, so der Coach. Der Videoclip der Szene nach dem Gold für Ariarne Titmus über 400 Meter Freistil vor US-Star Katie Ledecky ging sofort viral.

Der Mann im gelben Poloshirt riss dabei beinahe eine Absperrung weg und bekam für seinen bemerkenswerten Ausraster flugs den Beinamen "Ultimate Warrior" in Anlehnung an einen US-Wrestler aus den 90er Jahren verpasst.

Titmus sagte angesprochen auf ihren Trainer: "So ist Dean eben. Er ist sehr leidenschaftlich in dem, was er tut und er wird ziemlich lebhaft. Er gibt 100 Prozent, um Schwimmtrainer zu sein, und er hat viel von seinem Familienleben mit seinen Kindern und seiner Frau für seinen Job geopfert. (tno/sid)

Auch interessant