"Das ist definitiv nichts für mich"

DFB-Präsident? Nichts für Rudi Völler

Von 2000 bis 2004 war Völler Trainer der deutschen Fußballnationalelf

Fritz Keller war noch nicht einmal von seinem DFB-Amt zurückgetreten, da schlug der ehemalige DFL-Chef Andreas Rettig Rudi Völler als Nachfolger vor. Mittlerweile ist Keller weg, aber einen Nachfolger gibt es noch nicht. Heißt, die Bahn wäre frei für Völler. Aber der ehemalige DFB-Trainer lehnt ab und ist froh, sich jetzt endlich dazu äußern zu können.

Video: Rettig schlägt Völler als Nachfolger vor

Der DFB ist ihm nicht unbekannt

Schon einmal war Völler für den DFB tätig: Von 2000 bis 2004 war er der siebte Trainer der deutschen Fußballnationalelf, die unter seiner Leitung 2002 Vize-Weltmeister wurde. Und auch er selbst konnte als Spieler Erfolge feiern: Im Jahr 1990 wurde er Weltmeister. Sein damaliger Mannschaftskollege Lothar Matthäus sich kürzlich auch dafür starkgemacht, dass gebürtige Hanauer jetzt DFB-Boss wird.

Zeit hätte der 61-Jährige zwar bald, da er seinen Posten als Sport-Geschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen aufgibt. Trotzdem steht sein Entschluss fest: „Es ist von Nöten, dass da ein bisschen Ruhe rein kommt und ich werde es definitiv nicht sein“.(jma/sid)