Wenn alle schlafen, macht der Ex-Profi-Kicker zwanghaft sauberDavid Beckham offenbart Zwangsstörung: Manchmal putzt er die halbe Nacht

Er sortiert alles nach Paaren und bleibt nachts stundenlang auf, um die Kerzen im Haus zu reinigen. In einer Netflix-Doku offenbart Ex-Profi-Fußballer David Beckham (47) jetzt, wie sehr ihn seine Zwangsstörung, die er bereits sein Leben lang hat, quält.
David Beckham reinigt jeden Abend alle Kerzen im Haus
Bereits vor einiger Zeit hatte David Beckham gestanden, dass er Dinge zwanghaft in geraden Linien oder in Paaren sortieren muss. Nun lässt sich der Mann von Victoria Beckham (49) für eine Netflix-Doku von einem Kamerateam begleiten und gesteht, dass seine Zwangsstörung noch viel ausgeprägter ist als bislang bekannt.
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Beckham offenbart, dass er nachts, wenn die ganze Familie schon im Bett liegt, noch stundenlang aufbleibt, um zu putzen und aufzuräumen: „Ich hasse es, wenn ich morgens runterkomme und Tassen, Teller und Schüsseln herumstehen.“ Außerdem müssten die Lichtschalter alle in der richtigen Position sein. Bei acht Bädern, sieben Schlafzimmern, einem Fitnessraum und einem Spa in der Beckham-Villa in London hat David jede Nacht viel zu tun.
Vor allem Kerzen sind ein Problem für den 47-Jährigen. Er erträgt es nicht, wenn sich Ruß auf weißen Kerzen um den Docht herum oder am Glas abgesetzt hat, wie er beim Dreh erklärt. „Es ist ermüdend, um jede einzelne Kerze herumzugehen und sie zu reinigen“, gesteht der Ex-Kicker, aber er könne einfach nicht anders.
Im Video: Wenn David seine Victoria zum Weinen bringt
Was ist eine Zwangsstörung?
Habe ich den Herd wirklich ausgeschaltet? Sollte ich meine Hände nicht besser noch einmal waschen? Ist das Dachfenster auch ganz sicher geschlossen? Etwa ein bis zwei Millionen Menschen in Deutschland werden von solchen Zwangsgedanken oder -handlungen gequält. Für die Betroffenen stellen sie eine ernsthafte Erkrankung dar. Als Zwangshandlung verstehen Ärzte solche Handlungen, die man zwanghaft ohne oder sogar gegen den eigenen Willen ausführt. Wenn man versucht, diese Handlungen sein zu lassen, bekommt man Angst und Panik.
Wer an einer Zwangsstörung leidet, empfindet selbst diese Gedanken und Handlungen als irrational und quälend, kann sie aber nicht kontrollieren. (csp)
































