Umwelt-Kampagne aus Darmstadt

Mit "Green Iftar" zum nachhaltigen Ramadan

14. Mai 2021 - 19:34 Uhr

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Am Mittwoch endet der Fastenmonat Ramadan. Für die rund eine halbe Million Muslime in Hessen bedeutet das eigentlich ein großes Fest, das wegen Corona nun schon zum zweiten Mal nur im engsten Familienkreis stattfinden wird. Für Esra und Tanju Doganay aus Darmstadt steht während des Fastens besonders die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Ihre Tipps, wie man das Fastenbrechen mit regionalen Produkten und ohne viel Plastik feiern kann, zeigen sie im Video von RTL Hessen-Reporter Benjamin Holler.

Darmstadt: Engagement für umweltbewusstes Fastenbrechen

Ein kleiner Saisongarten, Stoffbeutel statt Plastiktüten und eine Vorliebe für regionales Obst und Gemüse: Esra und Tanju Doganay vom Darmstädter Verein "Nour-Energy Muslime" wollen zeigen, dass das traditionelle Fastenbrechen auch umweltverträglich sein kann. Denn: "Wenn Moscheen Fastenbrechen organisieren, wird dort Einweggeschirr eingesetzt, weil sie keine Küchen haben", erklärt uns Esra im Interview. Das geht besser, sagte sich das Ehepaar. Mit ihrer Kampagne "Green Iftar" (deutsch: Grünes Fastenbrechen) ist eine Broschüre herausgekommen – voller Tipps für das Fasten-Mahl nach Sonnenuntergang.