"Er wird uns immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern"

Tränen-Todesanzeige: "LOL"-Kollegen nehmen Abschied von Comedian Mirco Nontschew (†52)

Mirco Nontschew war zuletzt bei "LOL" zu sehen.
Mirco Nontschew war zuletzt bei "LOL" zu sehen.
© imago stock&people, imago

14. Dezember 2021 - 11:01 Uhr

Große Geste für den verstorbenen Mirco Nontschew

Noch immer ist für Fans und Freunde von Mirco Nontschew (†52) nicht ganz greifbar, was in den vergangenen Tagen passiert ist. Der Comedian und Film-Star ist am Freitag (03. Dezember) tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden worden. Ein Schock für die gesamte Branche. In einer Tränen-Todesanzeige haben Wegbegleiter jetzt Abschied genommen und ihre Gefühle in Worte gefasst.

"LOL"-Kollegen nehmen Abschied

Todesanzeige für Mirco Nontschew
Todesanzeige für Mirco Nontschew
© Constantin/Amazon

Diese Worte gehen tief unter die Haut. In einer Traueranzeige, die in der "Süddeutschen Zeitung" erschienen ist, nehmen Mitarbeiter von "Constantin Entertainment" und "Amazon Studios" Abschied von ihrem Künstler Mirco Nontschew. Zuletzt hatten sie gemeinsam an der erfolgreichen Comedy-Serie "LOL" gearbeitet. Der 52-Jährige hatte in der ersten Staffel noch das Publikum mit seinem Witz und Charme begeistert. Auch in der dritten Staffel des Lach-Krachers war er zu Gast, die Produktion ist gerade abgeschlossen worden.

"Wir haben einen großartigen Kollegen und wundervollen Menschen verloren. Einen begnadeten Komiker, der uns alle mit seinen vielen Talenten zum Lachen brachte und begeisterte", trauern die Mitarbeiter der Produktion jetzt in dem weiß gehaltenen Inserat. Außerdem richten sie sich an Mircos engsten Kreis: "Unser tiefes Mitgefühl ist bei Mircos Familie und Freunden. Wir werden ihn in unseren Herzen tragen und er wird uns dabei immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern." Was für eine große Geste für einen der wohl bekanntesten Comedians des Landes.

Todesumstände noch unklar

Woran Mirco Nontschew gestorben ist, ist noch immer unklar. Ein Todesermittlungsverfahren sowie eine Obduktion sollen jetzt genaueren Aufschluss über seine Todesursache geben. Fremdverschulden sowie Suizid seien unwahrscheinlich, hieß es seitens der Polizei. (cch)