Coca-Cola verändert Produktpalette

Welche Getränke es bald nicht mehr gibt - und welche dazukommen

Getränke Regal Supermarkt Tankstelle
Getränke in einem Kühlregal.
Helmut Meyer zur Capellen, picture alliance

Der Getränkeriese Coca-Cola verändert seine Produktpalette. Vor allem reagiert das Unternehmen auf die niedrige Nachfrage auf dem Mineralwassermarkt. Als Ausgleich gibt es neue Geschmacksrichtungen bei Schorlen. Die laufen offenbar deutlich besser als das eher geschmacksneutrale Mineralwasser.

Nachfrage nach Mineralwasser deutlich gesunken

Laut Angaben der „Lebensmittelzeitung“ reagiert Coca-Cola auf die gesunkene Nachfrage mit dem Produktionsstopp der Vio-Wassermarke in den Größen 1,0 und 1,5 Liter. Der Getränkekonzern nimmt ab 2023 „Vio Still“, „Medium“ und „Spritzig“ in den großen PET-Flaschen komplett aus dem Sortiment.

Arne Koslowski, Vice President Commercial Development bei Coca-Cola, sagte der LZ, dass der klassische Wassermarkt seit 2016 schrumpfe. In Zukunft werde man sich auf die profitableren Vio-Produkte konzentrieren, die für den Sofortverzehr gedacht sind. Das sind die kleineren Flaschengrößen.

Fokus auf neue Vio-Produktlinie und Nachhaltigkeit

Ganz verschwindet das Vio-Mineralwasser aber nicht aus den Regalen. Es werde eine neue Produktlinie mit dem Namen „kohlensäurehaltiges Wasser mit Geschmack“ geben.

Die 1,0 Liter PET-Einwegpfandflaschen wird es in den Sorten Pfirsich-Wassermelone, Zitrone-Limette und Limette-Minze geben. Auch die beliebten Bio-Schorlen der Wassermarke sollen in Zukunft um einige Geschmacksrichtungen erweitert werden.

Beim Thema Nachhaltigkeit will Coca-Cola mit altbewährten Mitteln punkten. So soll es die Vio Bio-Limonaden in den Geschmacksrichtungen Zitrone-Limette und Orange ab 2023 erstmals in der 1,0 Liter Glasflasche geben. Bislang stehen die Limonaden als PET-Flaschen in den Regalen.

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