"Die Großen haben entschieden"

Clan-Insider packt aus: Das sollen die Rachepläne gegen Bushido sein

2. Februar 2019 - 11:45 Uhr

"Selbst die Polizei kann ihm nicht helfen"

Arafat Abou-Chaker, Chef des berüchtigten arabischstämmigen Berliner Clans, ist wieder auf freiem Fuß. Vor allem einem Mann dürfte das nicht gefallen: Bushido. Ein Clanmitglied droht dem Rapper im RTL-Interview jetzt ganz offen. "Bushido muss auf jeden Fall sehr viel Angst haben. Selbst der Polizeischutz, den er hat, kann ihm nicht helfen", erklärt der Mann, der unerkannt bleiben möchte.

"Er wird auf jeden Fall gequält"

"Es gibt bei uns in der Familie Große, die was zu sagen haben", erklärt das Clan-Mitglied. Diese "Großen" seien die Ältesten des Clans. "Die haben sich hingesetzt und die haben geredet und haben einen Entschluss getroffen, dass die sich bei Bushido rächen wollen", erklärt der Insider. "Er wird auf jeden Fall gequält."

Abou-Chaker wurde am 15. Januar festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Er soll geplant haben, Bushidos Frau und Kinder zu entführen. Die Zeugen, die gegen den Clan-Chef aussagen wollten, knickten dann aber plötzlich doch ein. Darum gab es für den Ermittlungsrichter keinen ausreichenden Grund, den 42-Jährigen länger einzusperren. Der Haftbefehl gegen Abou-Chaker wurde also wieder aufgehoben.

Die Rache solle erst mal noch warten

Zeiten Aendern Dich - Premiere - Berlin Arafat Abou-Chaker  and Bushido attending premiere ZEITEN AENDERN DICH at cinestar. Berlin 03.02.2010.
Arafat Abou Chaker und Bushido bei der Premiere von "Zeiten ändern dich".
© imago/Mauersberger, imago stock&people

"Jetzt hat er vor, sich Bushido zur Brust zu nehmen", erklärte der Clan-Insider. "Denn was Bushido mit ihm abgezogen hat, das macht man nicht." Die Vorwürfe gegen Abou-Chaker seien frei erfunden und auch die Zeugen hätten gelogen, behauptet er. Weil sie Angst vor der Rache des Clans hatten, hätten sie ihre Aussagen dann wieder zurückgezogen, erzählt der Insider weiter.

In näherer Zukunft habe der Rapper anscheinend erst mal nichts zu befürchten, denn Abou-Chaker wolle mit der Rache angeblich noch etwas warten. Im Moment sei Bushidos Ex-Manager zuhause bei seiner Familie und lebe sein ganz normales Leben. Der angebliche Grund, wieso Abou-Chaker ein bisschen Zeit verstreichen lassen wolle: Wenn dem Rapper jetzt etwas zustoßen würde, wäre Abou-Chaker der erste Verdächtige. "Darum muss er es jetzt ruhen lassen und sich dann rächen. Kommt Zeit, kommt Rat", so der Insider.

"Wir Araber tun Kindern und Frauen nichts"

Diese Einschätzung teilt auch RTL-Experte Michael Ortmann: "Der Abou-Chaker-Clan ist ein hochkrimineller Clan, aber die sind nicht blöd. Und jetzt, wo das mediale Interesse so groß ist, wo alle, Polizei, Staatsanwaltschaft genau hinschauen, wird man den Teufel tun und Bushido bedrohen. Von ihm wird man jetzt schön die Finger lassen."

Zumindest um seine Familie müsse sich Bushido anscheinend keine Sorgen machen: "Wir Araber tun Kindern und Frauen nichts. Das ist eine Respektsache." Der Clan habe es nur auf den Rapper und nicht auf Bushidos Frau oder die Kinder des Paares abgesehen. "Das können wir nicht übers Herz bringen", behauptete das Clan-Mitglied.