RTL/ntv Frühstart

Brinkhaus über Umfragetief der Union: „Wir wissen was zu tun ist“

Söder stichelt gegen Laschet - So sieht Brinkhaus die Lage zwischen CDU und CSU

In der aktuellen Forsa-Umfrage stürzt die CDU weiter ab und wird seit 15 Jahren erstmals von der SPD überholt. Der Fraktionschef der Union will sich vom Umfragetief aber nicht verunsichern lassen. Im RTL/ntv-Frühstart sagt Brinkhaus: „Die Umfrage zeigt, dass eine Linkskoalition in diesem Land möglich ist, und das mobilisiert unsere Leute.“ Brinkhaus betont, dass die aktuellen Umfragewerte keine Panik in der Union auslösen würden und ist zuversichtlich, dass der Abwärtstrend noch gestoppt werden kann: „Wir wissen was zu tun ist. Wahlkampf heißt nicht nur Wahl sondern auch Kampf. Deswegen werden wir die nächsten vier Wochen auch kämpfen.“

Dass dabei die Sticheleien von Markus Söder in Richtung Armin Laschet weiter schaden könnten, sieht Brinkhaus nicht: „Ich kann mich noch an Franz-Josef Strauß erinnern und das war wesentlich mehr.“ Brinkhaus sagt weiter, er wolle die aktuelle Situation zwischen CDU und CSU nicht überbewerten. „Es ist relativ normal, dass die Bayern eine Eigenständigkeit zeigen, die müssen als CSU ja auch ihren eigenen Wahlkampf machen.“, so der Fraktionsvorsitzende der Union. Brinkhaus weist darauf hin, dass die Schwesterparteien ein gemeinsames Ziel haben, und daher im Wahlkampf gut zusammenarbeiten würden: „Wir stehen zusammen weil, wie Markus Söder schon sagte, wir keinen Bock auf Opposition haben.“

Brinkhaus über aktuelle Umfrage: "Jetzt ist es ein Zweikampf zwischen Schwarz und Rot"

Nachdem die SPD in den Umfragen weiter aufholen konnte, liegen die Grünen in der aktuellen Forsa-Umfrage auf Platz drei. „Vor acht Wochen hätte ich noch gesagt es wird ein Zweikampf zwischen Schwarz und Grün, jetzt ist es ein Zweikampf zwischen Schwarz und Rot. Das heißt, es verändert sich viel – aber es gibt eine Konstante, wir sind immer noch dabei.“, sagt Brinkhaus optimistisch.

Mit Blick auf das TV-Triell von RTL und ntv am kommenden Sonntag, sagt Brinkhaus es werde bei den Kandidaten auf Fachkenntnis und Regierungserfahrung ankommen.